Aktuell-Artikel 2020 06.01.2020

Sozialdienstleiter Ueli Dällenbach: «Ich habe mich als soziales Gewissen verstanden» 12.10.2020

Zuletzt noch ein vorübergehender Arbeitsplatz: 31 Jahre lang leitete Ueli Dällenbach den Oberdiessbacher Sozialdienst.
31 Jahre lang hat Ueli Dällenbach die Sozialarbeit in der Gemeinde Oberdiessbach massgeblich geprägt. Nun tritt er in den Ruhestand. «Die Hilfesuchenden lagen mir immer am Herzen», so Dällenbach, der aber auch über sich sagt, dass er für die Politik nicht immer pflegeleicht gewesen sei.

«Es ist surreal, aber es ist Zeit und gut», sagt Dällenbach auf die Frage, wie es sich anfühle, nach über 30 Jahren aufzuhören. Zeit sei es, wegen der psychischen und physischen Abnützung, die sich im Alter bemerkbar mache, gut für die Gemeinde, wenn etwas anders komme. «Ich habe auch das Gefühl, ich habs verdient zu gehen», sagt er, und seine Besonnenheit weicht augenblicklich seinem herzlichen, mitunter selbstironischen Lachen.

Für das Gespräch empfängt er Ende September in seinem vorübergehenden Büro, einem Sitzungszimmer mit riesigem Tisch, auf dem am oberen Ende Dällenbachs Computer steht. Derzeit schliesse er noch einzelne Geschäfte ab und baue Überzeit ab. Seit dem 1. September hat Beat Gafner die Leitung des Sozialdienstes übernommen. Dällenbach arbeitet ihn noch ein.

Von 20 zu 620 Stellenprozenten
«Bis zum 1. September war ich der erste und einzige Stellenleiter», sagt er. Angefangen hat er 1989 als Asylkoordinator mit einem Pensum von 20 Prozent, ein Jahr darauf wurde er zu 75 Prozent als Sozialarbeiter für die damaligen Gemeinden Aeschlen, Bleiken, Brenzikofen, Herbligen, Oberdiessbach und später auch Linden angestellt. «Zuerst war ich etwa fünf Jahre alleine, dann kam eine zweite Person dazu uns so wuchs der Sozialdienst mit der Zeit», sagt Dällenbach. Heute teilen sich neun Mitarbeitende 620 Stellenprozent.

Von Hilfesuchenden gelernt
«Ich habe mich immer als soziales Gewissen der Region verstanden und versucht, soziale Brennpunkte wahrzunehmen», beschreibt Dällenbach sein Selbstverständnis als Leiter der Institution. Die Hilfesuchenden hätten ihm immer am Herzen gelegen. «Ich habe versucht, sie dort abzuholen, wo sie sind und sie nicht nach meiner Vorstellung zu behandeln», sagt er. Dabei habe er gerade von Menschen mit Einschränkungen viel gelernt. Wie sie mit ihren Ressourcen ein gutes Leben führen können und Dinge tun, die man ihnen nicht zutraut, hat ihn beeindruckt.

Die Gleichheit aller Menschen sei bei seiner Arbeit ein entscheidender Grundwert gewesen, den er stets vertreten habe. «Gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie habe ich mich immer gewehrt», sagt Dällenbach. Er habe sich auch immer «als Typ, als Mann» reflektiert mit dem Ziel, gleichgeschlechtlich zu agieren.

Immer ein offenes Ohr fürs Team
Dies meint er auch in Bezug auf sein Team, welches ihm neben den Hilfesuchenden ein grosses Anliegen war. Es war ihm wichtig, ein offenes Ohr zu haben für die Dossierarbeit seiner Mitarbeitenden wie auch für deren persönliche Befindlichkeit, gerade in Ausnahmesituationen. «Wir sind in der sozialen Arbeit nicht gefeit davor, über unsere Grenzen hinauszugehen», sagt er. Da sei es wichtig, dass man in der Situation nicht alleine sei.

Dazu passt auch, dass er sagt, er habe einen kooperativen Führungsstil gepflegt und sich als Teil von allen gesehen. Als Highlight nennt er denn auch, dass er und seine Mitarbeitenden es immer fertiggebracht hätten, als Gesamtteam zu arbeiten. «Es gab nie Probleme in der Zusammenarbeit von Administrativen und Sozialarbeitenden.»

Ringen mit der Politik
Trotz allem habe er auch unpopuläre, einsame Entscheide treffen müssen. «Das waren Personalentschiede, wo es mir darum ging, die Linie zu behalten, die ich mir vorgegeben habe», sagt er und meint damit seine Vorstellung davon, wie er den Dienst entwickeln wollte. «Ich war für die Politik nicht immer pflegeleicht.»

Mühe hatte er wiederum mit der Politik, wenn es auf das Leben seiner Ideale im Umgang mit armen Menschen ging. Bei der politischen Entwicklung der letzten Jahre sei dies sehr schwierig gewesen. «Der Sozialdienst ist nicht mehr ein Hilfsangebot, sondern ein Sanktions- und Repressionsinstrument. Das hat mir sehr ‘aaghängkt’», sagt er. Dies, und dass immer zuerst ans Geld und nachher erst an die Bedürfnisse der Betroffenen gedacht wurde. «Ich habe versucht, das umzukehren», sagt er. Rückblickend habe sich gezeigt: «Wenn wir so dran gehen, geben wir mittelfristig nicht mehr Geld aus.»

Dällenbach: «Bin mit Menschen auch gerne Irrwege gegangen»
Dällenbachs Lieblingsaufgabe war das Begleiten von Menschen. «Und zwar nicht immer auf geraden Wegen. Ich bin auch Irrwege gerne mit ihnen gegangen», so Dällenbach. Mit Vorliebe habe er auch junge Sozialarbeitende in ihren Beruf gebracht und aus seiner Sicht zu sehr guten Berufsleuten gemacht. Damit meint er Mitarbeitende, die in Oberdiessbach ihre erste Stelle nach dem Studium antraten. Sechs Personen konnte er so begleiten.

Am 30. September hatte Ueli Dällenbach seinen letzten Arbeitstag, auf Ende Oktober wird er pensioniert. Damit fängt mit dem Ruhestand eine «spezielle Situation» an, wie er sagt. «Ich möchte meiner Partnerin nicht auf den Sack gehen», nennt er sein Ziel für diesen Zustand und lacht.

Mehr Zeit für Enkelkinder, Haustiere und die WOZ
Mit ihr lebt Dällenbach auf einem kleinen Bauernhof mit Tieraltersheim. Zu den fünf Ziegen, drei Ponys, zwei Hunden, einer Katze und der Hühnerschar werde nun auch er mehr schauen. Bisher war es vor allem die Aufgabe seiner Partnerin. Mehr Zeit wird er auch für die drei Enkelkinder haben und dafür, physische Zeitungen zu lesen. «Ich freue mich darauf, am Donnerstag zuhause die WOZ richtig zu lesen», sagt er. Vielleicht engagiere er sich auch in sozialen Projekten.

Was die Pensionierung auch mit sich bringt, ist, dass er in seinem Denken keine Kompromisse mehr machen müsse, wie sie sein Job erfordert habe, sagt Dällenbach. «Ich habe mich aus ganz vielem zurückgehalten. Das möchte ich nicht mehr tun.»

Seinen 65. Geburtstag feiert Dällenbach am 22. Oktober, aber nicht alleine. «Wir feiern alle Geburtstage der Kinder seit Februar gemeinsam nach», so der Ziehvater der drei Kinder seiner Partnerin und Vater einer gemeinsamen Tochter. Wegen dem Coronavirus sei das Feiern bisher nicht möglich gewesen.

Bild und Text: Isabelle Berger

Chlorothalonil im Trinkwasser von Oberdiessbach: Update 2020 12.10.2020

Die Medien haben dem Stoff Chlorothalonil seit dem Sommer 2019 zu Recht viel Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Chlorothalonil ist ein Fungizid, das in der konventionellen Landwirtschaft (insbesondere im Getreide- und Gemüsebau) seit den 1970-er Jahren eingesetzt wird. Am 26. Juni 2019 hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) aufgrund einer neuen Studie befunden, dass es bei gewissen Abbauprodukten von Chlorothalonil Hinweise für eine Gesundheitsgefährdung gibt. Das BLV hat deshalb für Trinkwasser umgehend einen entsprechenden Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter für solche Abbauprodukte festgelegt, was vielerorts in der Schweiz zu Beanstandungen führte. Der Einsatz des entsprechenden Pflanzenschutzmittels wurde unterdessen untersagt.

Die letztjährigen Untersuchungen unseres Trinkwassers auf Chlorothalonil und seine Metaboliten (vor dem Verbot von Chlorothalonil) haben ergeben, dass unser Wasser diesbezüglich unbelastet ist.

Im Rahmen unserer Selbstkontrolle haben wir im Sommer 2020 das Trinkwasser in den Versorgungsgebieten Oberdiessbach und Aeschlen noch einmal auf Einträge von Chlorothalonil und zahlreiche Metaboliten testen lassen. Diese Untersuchungen wurden durch das Kantonale Labor vorgenommen. Zusätzlich hat das Kantonale Labor in diesem Jahr in Eigenregie unangemeldet in unserem Versorgungsgebiet Wasserproben entnommen und auf die gleichen Stoffe untersucht.

Die Ergebnisse sämtlicher Untersuchungen entsprechen den gesetzlichen Anforderungen. Aus der Tatsache, dass wegen des Verbots der Anwendung von Chlorothalonil zukünftige Einträge ins Erdreich nicht mehr vorkommen werden, dürfen wir schliessen, dass dieses Thema für das Trinkwasser im Versorgungsgebiet der WVO als erledigt betrachtet werden kann.

Das Diessbacher Trinkwasser stammt ausschliesslich aus Quellen im umliegenden Hügelgebiet. In der Umgebung aller Quellgebiete und insbesondere in den zugehörigen Schutzzonen wird seit jeher nur extensive Landwirtschaft betrieben. Unser Trinkwasser entspricht nach wie vor in jeder Beziehung den strengen Qualitätsansprüchen der Lebensmittelverordnung und kann bedenkenlos konsumiert werden.

Zu Fuss und auf Rädern: Gut sichtbar unterwegs 12.10.2020

Sicher unterwegs ist, wer sichtbar ist. Helle Kleidung und der korrekte Einsatz der Lichter tragen zur Verkehrssicherheit bei. Doch was gilt genau, und worauf soll man achten?

Wer im Moment morgens oder abends unterwegs ist, merkt: Es braucht wieder Licht. Meist muss man sich nach den langen Sommertagen wieder an die Situation gewöhnen. Doch wie ist das eigentlich mit dem Licht am Auto?

Obligatorisch ist in der Schweiz das Tagfahrlicht, welches – wie der Name sagt – am Tag eingeschaltet sein muss. Bei den meisten Fahrzeugen schaltet es sich mit der Zündung automatisch ein. Es brennt nur vorne, weshalb von Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechten Sichtverhältnissen und in Tunneln – je nach Fahrzeug manuell oder automatisch – die Abblendlichter verwendet werden sollen. Fahrzeuge, welche noch kein Tagfahrlicht haben, müssen auch am Tag respektive bei guter Sicht die Abblendlichter einschalten. So auch Motorräder.

Werden die Fernlichter benutzt, sollen sie rechtzeitig vor dem Kreuzen mit anderen Strassenbenützern oder einer neben der Strasse entgegenkommenden Bahn, beim Hintereinander- oder Rückwärtsfahren ausgeschaltet werden. Auch in Ortschaften soll auf Fernlichter nach Möglichkeit verzichtet werden. Die Nebellichter werden nur bei schlechten Sichtverhältnissen infolge von Nebel, Schneeböen oder starkem Regen eingesetzt. Falsch eingesetzte Nebellichter sind sehr unangenehm und können sogar gefährlich sein, da sie besonders stark blenden. Deshalb dürfen bei guter Sicht die Nebelleuchten auf keinen Fall eingeschaltet werden, sei dies auf der Autobahn, in Kolonnen oder in ähnlichen Situationen im Strassenverkehr.
   
Dass die dunklere Jahreszeit anbricht, bedeutet im Strassenverkehr auch, dass man weniger gut sichtbar ist. Fussgänger sind mit dunklen Kleidern für die anderen Verkehrsteilnehmer erst ab einer Distanz von 25 Metern erkennbar. Wer jedoch reflektierende Elemente trägt, ist schon aus einer Entfernung von 140 Metern sichtbar. Helle Kleidung bietet generell bessere Sichtbarkeit. Sich Gedanken über Bekleidung und Ausrüstung zu machen, lohnt sich also deutlich. Denn egal wie man sich im Strassenverkehr bewegt, Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit.

Weiterführende Links:
https://www.tcs.ch/de/testberichte-ratgeber/ratgeber/alle-themen/sichtbarkeit.php
https://madevisible.swiss/do-it-yourself/

Kirchgemeinde Oberdiessbach: Weihnachten mal anders 12.10.2020

Am Samstag 5. Dezember am frühen Abend können alle, die Lust haben, gemeinsam die Weihnachtsgeschichte und ein gemütliches Zusammensein auf eine etwas andere Art und Weise erleben.

Wir spazieren im Dorf ca. eineinhalb Stunden von einer Station zur nächsten, wo uns jeweils ein Stück der Weihnachtsgeschichte erwartet. Dabei wirken sowohl Kinder als auch Teenies und junge Erwachsene mit. Zudem dürfen Sie sich auf eine ansprechende musikalische Umrahmung freuen. Am Schluss, bei der Krippe, feiern wir gemeinsam bei einem einfachen Abendessen mit feinem Dessert.

Der Anlass wird von den Kinder- und Jugendgruppen der Kirchgemeinde Oberdiessbach, der Brassband Oberdiessbach und dem Frauenverein Oberdiessbach gemeinsam organisiert.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie zur gegebenen Zeit auf der Website der Kirchgemeinde Oberdiessbach

Bildungsanlass: Der Einsamkeit im Alter begegnen 12.10.2020

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19.30 bis 21.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Oberdiessbach

Der Psychologe Manfred Spitzer bezeichnet die Einsamkeit als «Todesursache Nummer eins». Sie sei mindestens so tödlich wie das tägliche Rauchen einer Packung Zigaretten. Einsamkeit ist nicht dasselbe wie das bewusst gewählte Alleinsein. Frei gewählt kann dies – zumindest vorübergehend – sogar positiv sein.

«Bleiben Sie zuhause», so hiess der allgegenwärtige Lockdown-Ruf der vergangenen Monate. Für einige war dies mit einem wohltuenden Herunterfahren eines zu hohen Tempos im gesellschaftlichen und beruflichen Leben verbunden. Andere, v.a. Menschen in den Risikogruppen, haben in dieser Zeit erfahren, wie unangenehm erzwungene Einsamkeit sein kann; aber auch, wie tief die Hilfsbereitschaft in unserer Bevölkerung verankert ist.

Bei der Planung des diesjährigen Bildungsanlasses hätten das Seniorennetzwerk nie gedacht, wie aktuell das gewählte Thema sein würde. Nun wollen wir uns dem Thema in seiner ganzen Vielfalt als Risiko und Chance stellen. Und zeigen, wie wir der Einsamkeit im Alter schon hier und jetzt begegnen können.

Die Referentin Cécile Kessler arbeitet bei «Pro Senectute Kanton Bern» im Bereich der Gesundheitsförderung (Zwäg ins Alter). Sie ist dipl. Pflegefachfrau und hat einen Master in Gesundheitsförderung und Prävention. Sie wird uns in die Thematik einführen und aufgrund ihrer Erfahrungen zeigen, wo und wann Einsamkeit gefährlich wird – und wie wir diesen Gefahren über die Generationen hinweg begegnen können.

Anschliessend werden die aufgeworfenen Fragen in einem Podiumsgespräch vertieft und mit verschiedenen Situationen in der Praxis verbunden.

Am Podium unter der Leitung von Hanspeter Schmutz (Gemeinderat, Oberdiessbach) nehmen teil:
Beat Gafner, Leiter des Regionalen Sozialdienstes Oberdiessbach
Andrea Rutschi, Frauenverein Oberdiessbach (Nachbarschaftshilfe im Quartier)
Marius Muff, Geschäftsleiter SPITEX Region Konolfingen
Giancarlo Völlmy, Pfarrer in Linden
Ulrich Moser, Direktor Kastanienpark, Oberdiessbach
Cécile Kessler, Expertin (Pro Senectute)

Im Anschluss wird das Seniorennetzwerk einen Apéro offerieren.

Veranstalter ist der Verein «Seniorennetzwerk Region Oberdiessbach». Er hilft zusammen mit dem Seniorenrat (Vorstand) als Partner der Gemeinden Brenzikofen, Herbligen, Linden und Oberdiessbach mit, anhand des Massnahmenplans zum Altersleitbild 2017 und gemeinsam mit Partnern und privaten Akteuren unsere Region altersfreundlich zu gestalten.

www.seniorennetzwerk.ch

Mobilität: Die BLS-App und den Billettautomaten besser kennenlernen 12.10.2020

Das Seniorennetzwerk der Region Oberdiessbach für die Gemeinden Brenzikofen, Herbligen, Linden, Oberdiessbach organisiert im November einen Kurs zur Fahrplanabfrage mit der neuen BLS APP Mobile und parallel dazu einen zweiten zum Billettkauf am Ticketautomaten.

(HPS) Der Kurs 1 zur BLS APP Anwendung ist gedacht für  Anwenderinnen und Anwender mit eigenen Smartphone-Geräten  (i-Phone und Android-Geräte), die mit der grundlegenden Bedienung vertraut sind. Während des Kurses stellen BLS-Mitarbeitende die vielseitigen Möglichkeiten von «BLS Mobil» vor und unterstützen die Teilnehmenden fachkundig.

Im Kurs 2 zum Billettverkauf am Ticketautomaten wird gezeigt, wie man das gewünschte Billett am Ticketautomat wählen und mit Kreditkarte oder Bargeld bezahlen kann.
 
Die beiden Kurse finden am Donnerstag, 12. November von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt, Kurs 1 im Kirchgemeindehaus Oberdiessbach, Kurs 2 am Bahnhof Oberdiessbach.

Beide Kurse sind kostenlos, eine Anmeldung bis zum 30. Oktober 2020 ist aber erwünscht.

Weitere Auskünfte erteilt: Hans Mossotti, Mobile 079 651 36 65.
(siehe auch: Flyer im Briefkasten oder Website www.seniorennetzwerk.ch)

Neues Betreiberpaar Chäsi Oberdiessbach: "Der persönliche Kontakt ist uns wichtig" 10.08.2020

Hans und Silvia Hofer im Laden mit Käsereisortiment aus der eigenen Produktion: Silvia und Hans Hofer sind das neue Betreiberpaar der Chäsi Oberdiessbach.
Anfangs Juli übernahmen in der Chäsi Oberdiessbach neue Gesichter das Zepter: Hans (59) und Silvia (58) Hofer, erfahrene Chäsi-Leute aus Heimenschwand, sichern den Fortbestand des geschätzten Quartierladens.

Hofers käsen schon lange in der Chäsi Scheidweg in Heimenschwand, wo sie auch einen Laden betreiben. Da sich die Käsereigenossenschaft Heimenschwand kürzlich neu ausrichtete und sich fortan auf die Chäsi Dorf, die zweite Käserei im Ort konzentriert, fiel für Hofers die Milchannahme und die Emmentalerproduktion weg. Darum suchten sie ein zweites Verkaufslokal. Dieses fanden sie in Oberdiessbach, zur grossen Erleichterung der dortigen Milchgenossenschaft, welche verzweifelt nach einer neuen Betreiberschaft für das beliebte Lädeli suchte (BERN-OST berichtete).

Kontaktaufnahme gelungen
Mit vollem Elan und ohne Scheu stürzten sich die beiden in den Betrieb ihres neuen Standorts: "Bei der Eröffnung waren wir nie hinter der Theke, sondern bewirteten die ganze Zeit Leute", sagt Hans Hofer. Morgens gab es gratis Kafi und Gipfeli, nachmittags Bier, Wein und Käse, als Präsent erhielten die Besucher*innen ein Käsli.

"Die Eröffnung war sehr gut", sind sich beide einig. Sie hätten ein sehr positives Echo erhalten. "Wir konnten es geniessen, Kontakt zu den Leuten aufnehmen und sie kennenlernen", sagt Silvia Hofer. Beiden ist der persönliche Kontakt zu den Kund*innen allgemein wichtig.

Hans Hofer: "Die Vielfalt macht das Lädeli aus"
Dass man beim Einkaufen weiss, woher die Produkte im Laden kommen, ist Hofers ebenfalls ein grosses Anliegen. Damit sie die regionalen Lieferant*innen beim Ladensortiment nach eigenem Gutdünken berücksichtigen können, haben sie auch vom Franchiseunternehmen "Maxi" zu "Treffpunkt", der Vereinigung der unabhängigen Detailisten gewechselt. "Die Vielfalt macht das Lädeli aus", sagt Hans Hofer. Bei einem Franchise-Konzept wie Maxi sei man stärker gebunden.

Das heisst aber nicht, dass sich nun alles ändert. "Das Sortiment bleibt vorerst gleich, mit Ausnahme der Käsereiprodukte", sagt Hofer. Diese stammen nun aus Hofers eigener Produktion in Heimenschwand. Auch was die Ladeneinrichtung anbelangt, bleibt soweit alles gleich, ausser dass später ein Stufenkühler noch ersetzt wird. "Aber die Front ist frisch gestrichen und neu beschriftet", sagt Hans Hofer mit sichtlicher Freude. Dort steht jetzt eben nicht mehr "Maxi" in blau-weiss, sondern "Treffpunkt" in rot-grün.

Ein Familienbetrieb
Ebenfalls übernommen haben Hofers das bestehende Verkaufsteam mit vier zu insgesamt rund 200 Prozent angestellten Verkäuferinnen. Neu steht neben Silvia und Hans Hofer auch ihre Tochter und gelernte Landschaftsgärtnerin und Landwirtin Andrea (22) hinter der Verkaufstheke. In der Produktion in Heimenschwand ist neben Hans Hofer auch  Sohn Thomas (26) tätig,  der wie sein Vater gelernter Käser ist. Silvia Hofer ist die Allrounderin: "Ich helfe in der Produktion, im Lädeli und rüste die Ware für Bestellungen", sagt sie.

Bilder und Text: Isabelle Berger
Heisst neu Treffpunkt Chäsi Oberdiessbach

Schulanfang: Sicher auf dem Schulweg 10.08.2020

Sichtbarkeit auf dem Schulweg ist wichtig, ebenso, dass das Kind den Weg vor dem Schulbeginn übt.

Wissen Sie, dass ein siebenjähriges Kind 3 bis 4 Sekunden braucht, um ein stillstehendes von einem langsam fahrenden Auto zu unterscheiden? Und dass es in diesem Alter auch nicht in der Lage ist, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen zu beurteilen? Der Verkehr ist nicht ohne Risiko für die Jüngsten, da noch nicht alle Gefahren richtig einschätzen. Deshalb ist wichtig, dass Erwachsene den Kindern erklären, wie man korrekt zu Fuss zu Schule, Sport oder Freunden geht und vor allem mit gutem Beispiel vorangehen.

Bei schlechten Sichtverhältnissen bergen Schulweg und Strassenquerungen zusätzliche Gefahren. Dazu hat die TCS-Mobilitätsberatung einen Vergleich mit zwei Kinderpuppen in jeweils heller und dunkler Kleidung und mit verschiedenen Schultheks und -rucksäcken durchgeführt. Dabei hat sich deutlich gezeigt, dass dunkle Kleidung bei schlechten Lichtverhältnissen kaum erkannt wird. Besser werden helle und auffällige Farben gesehen, die einen Kontrast zur Umgebung schaffen. Zusätzlichen Schutz bieten reflektierende Elemente. Diese erhöhen die Sichtbarkeit im Dunkeln deutlich. Die Reflektoren strahlen das auftreffende Licht zurück, so sehen die anderen Verkehrsteilnehmer die Kinder früher und können ihr Tempo anpassen und verringern. Dies reduziert bei einer Gefahrensituation den Bremsweg und verkleinert das Unfallrisiko.

Sicher auf dem Schulweg
  1. Mit dem Kind vor dem ersten Schul- oder Kindergartentag den Weg mehrmals abgehen, es auf heikle Stellen hinweisen und das korrekte Verhalten üben.
  2. Immer ganz anhalten, wenn Kinder am Fussgängerstreifen warten.
  3. Seien Sie bremsbereit, wenn sich Kinder auf dem Trottoir befinden, da sich Kinder oft möglicher Gefahren nicht bewusst sind und sich unerwartet verhalten können.
  4. Der Verkehr findet rund um die Kinder statt. Sie sollten also 360° sichtbar sein.
  5. Reflektierende Elemente an beweglichen Körperteilen wie Armen und Beinen platzieren. Dies erweckt bei den anderen Verkehrsteilnehmern zusätzliche Aufmerksamkeit.
  6. Reflektierende Schuhe werden also zuerst gesehen, da Autoscheinwerfer sie zuerst anstrahlen.

Weiterführende Links:
https://www.tcs.ch/de/testberichte-ratgeber/ratgeber/verkehrserziehung/schulrucksack.php
https://www.tcs.ch/de/testberichte-ratgeber/ratgeber/verkehrserziehung/kinder-fussgaenger.php

Hundetaxe 2020

Alle Einwohner/-innen der Gemeinde Oberdiessbach haben für jeden gehaltenen Hund, der am Stichtag 1. August das Mindestalter von 6 Monaten erreicht hat, eine Hundetaxe zu entrichten. Die Abgabe beträgt CHF 60.– pro Hund. Bei uns registrierte Hundehalter/innen erhalten anfangs September 2020 eine Rechnung.

Falls sich seit dem letzten Bezug Änderungen ergeben haben (kein bzw. neuer oder anderer Hund), werden die Hundehalter/-innen aufgefordert, dies der Finanzverwaltung bis spätestens Montag, 24. August 2020 persönlich am Schalter, schriftlich oder telefonisch (031 770 27 37) zu melden. Es sind auch Hunde anzumelden, welche am Stichtag das Mindestalter für die Hundetaxe 2020 noch nicht erreicht haben.

Alle Hunde müssen mit einem nummerierten Mikrochip gekennzeichnet sein. Aus diesem Grund verzichten wir darauf, Kontrollmarken abzugeben. Die Meldepflicht der Hundehalter/-innen gegenüber der Gemeinde bleibt jedoch nach wie vor bestehen.

Widerhandlungen gegen die Tax- und Meldepflicht können mit einer Busse geahndet werden.Die Hundehalter/-innen haben zudem unabhängig von der Hundetaxe sämtliche Mutationen beim AMICUS (Telefon 0848 777 100 oder www.amicus.ch) direkt zu melden.

Wir geben Ihnen gerne weitere Auskünfte.

Finanzverwaltung Oberdiessbach

Stalder Küchen investiert trotz Krisenzeit 25.05.2020

Bild: v.l.n.r Markus Stalder, Patrick Stalder und Martin Ryser
Stalder Küchen lässt sich von der gegenwärtigen Corona-Situation nicht irritieren. Schliesslich macht der technische Fortschritt auch nicht Halt vor der Pandemie. Das Traditionsunternehmen aus Oberdiessbach rüstet sich für die Zukunft und gönnt sich ein neues CNC-Bearbeitungscenter mit technischen Raffinessen.

Schneller, effizienter, sicherer, einfach zu bedienen und umweltfreundlicher. Markus Stalder schwärmt vom neusten Prunkstück in der Werkstatt von Stalder Küchen. Vor kurzem schaffte sich die Firma ein neues CNC-Bearbeitungscenter. Sie dreht, fräst und bohrt. Mit dieser Maschine werden sämtliche Küchenteile in äusserster Präzision hergestellt.
 
Einmalig auf dem Schweizer Markt

Dank modernster Technologie muss bei der neuen Maschine nur noch der Barcode eines bestimmten Produkts eingescannt werden, das entsprechende Programm wird erkennt und schon beginnt die Herstellung. Die Bedienung funktioniert nicht mer per Knopfdruck, sondern modern mittels Touch-Screen. Ausserdem hat das Bearbeitungscenter eine Rückführung. Laut Stalder sei diese Konstellation einmalig auf dem Schweizer Markt.
 
215'000 Franken kostet die Neuanschaffung von Stalder Küchen. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist das verhältnismässig wenig. Laut Markus Stalder zahlte man vor 13 Jahren satte 350'00 Franken. Er erklärt den Preisunterschied: "Die Bauweise des neuen CNC-Bearbeitungscenters ist simpler und einfacher herzustellen." Ausserdem spare man auf lange Sicht auch Geld mit dem neuen Bearbeitungscenter, da es 15 Prozent weniger Strom verbraucht und pflegeleichter in der Wartung ist.
 
Mit blauem Auge Corona entkommen

Dass die Anschaffung des neuen CNC-Bearbeitungscenters in die Corona-Zeit fällt ist Zufall. Geplant war das schon länger und die Lebensdauer der Vorgängermaschine ist abgelaufen. Schon seit Dezember investierte Stalder in die EDV für den Wechsel. Was die momentane wirtschaftliche Situation betrifft, sagt Stalder: "Wir sind noch mit einem blauen Auge davongekommen." Weh tat der Ausfall von Ausstellungen wie der BEA, die das Geschäft ankurbeln. So konnten laut Stalder weniger Offerten gemacht werden als normalerweise. Aufträge gab es aber trotzdem und schliessen musste man auch nicht.
 
Seit Friedrich Stalder 1935 das Geschäft übernahm blieb das Unternehmen in Familienhand. Markus Stalder betreibt das Stalder Küchen heute schon in der vierten Generation. Heute, 85 Jahre später, beschäftigt die Firma 40 Mitarbeiter*innen, darunter vier Lehrlinge. Seit jeher hat sich Stalder die Küchen AG weiterentwickelt, um mit der Zeit zu gehen. Mit dem neuen CNC-Bearbeitungscenter ist sie auch für die nächsten Jahre gerüstet.

Text und Bilder: Adrian Kammer
 

Das Hundesäckli: Aufnahmepflicht Hundekot 25.05.2020

In der vergangenen Zeit sind zahlreiche Reklamationen über Hundekot bei der Gemeindeverwaltung Oberdiessbach eingegangen.

Hundekot wird nicht entsorgt, Robidogsäckli werden so abgetrennt, dass die nächsten Hundehalter keine mehr vorfinden oder werden so abgetrennt, dass diese nicht mehr gebraucht werden können. Hundesäckli werden liegengelassen.

Gemäss Art. 10 des kantonalen Hundegesetzes muss, wer einen Hund ausführt, dessen Kot beseitigen. Eine Zuwiderhandlung wird mit einer Busse bestraft.

Abgesehen davon, wo der Hund sein Geschäft verrichtet, ist jeder Kot aufzunehmen und fachgerecht zu entsorgen – dies gilt auch für Weiden. Durch Hundekot verunreinigtes Gras oder auch Heu können für Kühe und Kälber tödliche Folgen haben. Hundekot im Futter verursacht bei Pflanzenfressern teilweise massive Verdauungsstörungen, welche zu Leistungseinbussen führen. Die Kühe auf unseren Weiden produzieren aus Gras und Heu unsere Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte und Fleisch. Die Vorstellung, dass diese Tiere Hundekot über das Futter aufnehmen, ist alles andere als appetitlich. Im Interesse unserer Kühe und Kälber, im Interesse unserer Bauern und nicht zuletzt im Interesse von uns als Konsumenten, muss der Hundekot konsequent aufgenommen werden.

Entsprechend sind einzelne (keine Hamsterbezüge) Säcklein bei den Robidog-Sammelstellen erhältlich. Bitte entfernen Sie keine ganzen Rollen aus dem Behälter. Auf der Bauverwaltung können auch Einzelrollen bezogen werden.

Die Einwohnergemeinde dankt für Ihren Beitrag an eine saubere Umwelt.

Bauverwaltung Oberdiessbach, Mai 2020; Telefon 031 770 27 25

Allgemeine Neubewertung der Grundstücke und Wasserkräfte per 2020 (AN20) 25.05.2020

Seit der letzten allgemeinen Neubewertung der Grundstücke und Wasserkräfte per 1. Januar 1999, haben sich die Immobilienpreise (Verkehrs- oder Ertragswerte) im ganzen Kanton bei allen Gebäudearten und in allen Regionen erheblich und fast ausnahmslos nach oben entwickelt. Die amtlichen Werte entsprechen somit im Jahr 2020 nicht mehr den tatsächlichen Gegebenheiten. In der Märzsession 2017 hat der Grosse Rat deshalb eine allgemeine Neubewertung der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke und Wasserkräfte per 2020 angeordnet (Art. 182 StG). Als Stichtag gilt der 31.12.2020.

Ziele der allgemeinen Neubewertung
Mit der allgemeinen Neubewertung 2020 soll die steuerliche Gleichbehandlung gemäss den gesetzlichen Vorgaben wiederhergestellt werden. So sollen alle Liegenschaften, egal um welche Gebäudeart es sich handelt (bspw. Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus) steuerlich korrekt bewertet werden. Mit der allgemeinen Neubewertung soll erreicht werden, dass sich alle amtlichen Werte in derselben Bandbreite befinden. So wären etwa Werte über 100 Prozent des Verkehrswertes unzulässig, ebenso Werte deutlich unter dem Verkehrswert. Der Grosse Rat hat in der Frühlingssession 2020 bestimmt, dass für die Festsetzung der amtlichen Werte ein Zielwert von 70 Prozent der Verkehrswerte anzustreben ist.

Neue Bewertungsnormen
Zur Berechnung der neuen amtlichen Werte wurden von der Kantonalen Schatzungskommission die neuen nichtlandwirtschaftlichen Normen verabschiedet. Sie basieren auf der Bemessungsperiode der veräusserten Grundstücke zwischen 2013 bis 2016 und bilden die Grundlage zur Neuberechnung der amtlichen Werte. Sie finden diese Normen und noch weitere Informationen auf der Seite der kantonalen Steuerverwaltung unter Informationen Neubewertung 2020.

Was bedeutet das für mich als betroffene Person konkret?
Der Grossteil der neuen amtlichen Werte wird anfangs Juni 2020 als separate Verfügung an die Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Nutzniesserinnen und Nutzniesser eröffnet werden (Werte werden automatisiert berechnet). In Einzelfällen kann aufgrund notwendigem Augenschein, komplexer Situation, zusätzlicher baulicher Veränderungen im Jahr 2020, usw. die Eröffnung durchaus einige Zeit später erfolgen. Sie können den neuen amtlichen Wert innert einer Einsprachefrist von 30 Tagen anfechten. Der neue amtliche Wert wirkt sich hauptsächlich auf die Vermögenssteuer (Kanton und Gemeinden) und die Liegenschaftssteuer (Gemeinden) aus. Der Eigenmietwert ist nur indirekt betroffen und kann nicht zusammen mit dem amtlichen Wert angefochten werden, sondern erst im Rahmen Ihrer ordentlichen Steuerveranlagung 2020.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
Informationen erhalten Sie telefonisch bei der Steuerverwaltung des Kantons Bern, nichtlandwirtschaftliche Bewertungen, 031 633 66 40. Dienstag und Freitag, jeweils 08.00 – 11.00 Uhr und 12.30 – 16.30 Uhr.

Das Grundstückprotokoll befindet sich beim Steuerbüro der Gemeinde Oberdiessbach. Dort können anhand der Bewertungsakten Auskünfte eingeholt werden.

Seniorennetzwerk: Corona: Das Leben zwischen den eigenen vier Wänden 26.03.2020

In Zeiten des Corona-Virus ist das anspruchsvolle Leben zwischen den eigenen vier Wänden gefragt. Für alle, die Zugang zum Internet haben, gibt es aber auch eine gute Nachricht: Seit kurzem ist das «Seniorennetzwerk der Region Oberdiessbach» nun auch im Internet unter www.seniorennetzwerk.ch präsent. Dort haben wir u.a. einige Tipps zum Leben zwischen den eigenen vier Wänden aufgeschaltet.

Die Tipps entstanden auf Anregung von Pro Senectute und zeigen, wie Sie das Leben zwischen den eigenen vier Wänden sinnvoll gestalten können. Allen, die keinen Zugang zum Internet haben, stellt unser Sekretariat dieses Infoblatt auf Anfrage gerne auch per Post zu.

Auf unserer neuen Website sind natürlich auch sämtliche Aktivitäten des Vereins und die Kontaktangaben zu den Verantwortlichen aufgeführt. Zurzeit geht es leider ausschliesslich um Absagen oder Verschiebungen. Wir werden Sie auf der Website zeitnah über die Wiederaufnahme unserer Anlässe und Gruppenaktivitäten informieren.

Auf der Website stellen wir Ihnen zudem unsere Partner in der Alterspolitik vor. Besonders hilfreich ist dabei der Senioren-Wegweiser – eine Art «Branchentelefonbuch» rund ums Thema Alter. Der Senioren-Wegweiser wird auf der Website laufend aktualisiert.

Sekretariat: Hans Nydegger, Hubel 19, 3671 Herbligen, 031 771 16 48
hans.nydegger@seniorennetzwerk.ch
www.seniorennetzwerk.ch
 

Aktuelle Informationen SRK Region Emmental 26.03.2020

Das Schweizerische Rote Kreuz Region Emmental weitet sein Angebot aus mit einem Besorgungsdienst und Telefon-Kontaktdienst. Ausserdem werden Rotkreuz-Fahrer gesucht. Alle Infos...

Rotkreuz-Fahrdienst: Das SRK Emmental muss sich auf medizinisch notwendige Fahrten (z.B. Dialyse, Chemotherapie und postnatale Behandlungen) beschränken. Die Schutzmassnahmen für Fahrerinnen und Fahrer liegt in deren Eigenverantwortung. Da die Mehrheit unserer Fahrerinnen und Fahrer älter als 65 Jahre ist gehören sie zur Risikogruppe. Wir sind insbesondere auf jüngere Fahrer angewiesen, damit diese Dienstleistung aufrecht erhalten werden kann. Flyer Fahrdienst

Entlastung:
Besuchs- und Begleitdienst SRK:
Der Dienst wird bis auf weiteres geschlossen, es finden keine Besuche statt. Die Freiwilligen können mit den Kundinnen und Kunden telefonisch in Kontakt bleiben. Bei Personen ohne Angehörige können z.B. Einkäufe gemacht werden www.srk-bern.ch/besorgungsdienst.
Entlastung Angehörige SRK: Die Anlaufstelle bleibt telefonisch erreichbar. Einsätze werden keine mehr vermittelt, es sei denn, die Freiwilligen gehören nicht zur Risikogruppe.
Rotkreuz-Notruf: Erstinstallationen und technischer Support sind gewährleistet. Besuche, dort wo sie angeboten werden, sind bis auf Weiteres eingestellt.

Aufgrund der besonderen Umständen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus erweitert das SRK sein Angebot mit einen Besorgungsdienst sowie einen Telefonkontakt-Dienst SRK an.
Besorgungsdienst: Informationen gemäss Anhang.

Telefonkontakt-Dienst: Informationen gemäss Anhang. Viele Menschen fühlen sich verunsichert und einsam, dies erfahren wir an den vielen Telefongesprächen, welche wir aktuell führen. Regelmässige telefonische Kontakte können dazu beitragen, während dieser ausserordentlichen Situation den normalen sozialen Kontakt zu einem Teil zu kompensieren. Wir möchten aktiv dazu beitragen und betroffene Menschen ermutigen, sich bei uns zu melden. Bitte leiten Sie diese Information an interessierte Personen weiter. Wir sind während den bisherigen Öffnungszeiten erreichbar unter 034 420 07 77 und 034 420 07 70

Die Pro Senectute ist weiterhin telefonisch für Sie da 26.03.2020

Es ist uns wichtig, dass die Seniorinnen und Senioren wissen, dass unsere Beratungsstellen der Pro Senectute im Kanton Bern auch weiterhin telefonisch für alle Anfragen von älteren Menschen oder ihren Angehörigen zur Verfügung stehen und wir sie mit verschiedenen Dienstleistungen unterstützen.

Telefonberatungen zur Unterstützung
Die Mitarbeitenden der Pro Senectute nehmen sich Zeit, die Sorgen und Ängste der Menschen anzuhören und suchen mit ihnen nach Lösungen, um ihre individuelle Situation zu verbessern. Gemeinsam entwickeln wir Ideen, wie der Alltag zu Hause bewältigt werden kann. Unsere Fachpersonen beraten sie gerne in Altersfragen oder bei Gesundheitsfragen.

Kontaktpflege - damit das Telefon auch bei älteren Menschen weiterhin klingelt
Ebenfalls können regelmässige Telefonkontakte mit Fachpersonen der Pro Senectute sowie anderen Seniorinnen und Senioren im Rahmen der von Pro Senectute initiierten Telefonketten vermittelt werden.

Erschliessen von Unterstützungsangeboten
Pro Senectute kennt als Fach- und Informationsstelle für das Alter die zahlreichen regionalen Hilfs- und Unterstützungsangebote. Unsere Mitarbeitenden vermitteln den Seniorinnen und Senioren den Zugang zu diesen Angeboten wie Mahlzeitendienste, Einkaufsdienste, Fahrdienste.

Haben Sie sonstige Fragen oder benötigen Sie weitere Informationen - rufen Sie uns an - wir sind gerne für Sie da.

Biosana Oberdiessbach: 48 Jahre Pionierarbeit für einen Körper im Gleichgewicht 02.03.2020

Führen den Betrieb in der zweiten Generation: Talitha und Emanuel Federle (rechts) mit Betriebsleiter Sascha Stalder (links) – und Marken-Botschafterin und Leichtathletin Muswama Kambundji.
Krebs kann nur in einem sauren Milieu wachsen – diese Erkenntnis führte Willi Federle (84) zur Entwicklung seines ersten Produkts, der basischen Mineralsalzmischung Erbasit. Bis heute ist es das Hauptprodukt der Biosana in Oberdiessbach, welche nun von Willi Federles Kindern Talitha (46) und Emanuel (38) Federle weitergeführt wird. Mit eigener Verkaufsfiliale und Webshop bauen sie an der Zukunft der Firma weiter.

„Viele Krankheiten entstehen durch jahrelange Übersäuerung, hauptsächlich durch eine mineralstoffarme Ernährung“, erklärt Emanuel Federle. Mit einem basischen Überschuss konnte sein Vater einst an Knochenkrebs Leidenden helfen. Er entwickelte fortan Mineralsalzprodukte, mittels welcher der pH-Wert im Körper positiv beeinflusst werden kann. „Als Willi Federle anfing, war der Säure-Basen-Haushalt kein Thema, unterdessen ist er in der Schulmedizin angekommen“, sagt Sascha Stalder, der 2007 als Betriebsleiter zum Familienunternehmen gestossen ist.

„Die heutige Ernährung findet vielfach unter grossem Zeitdruck und unausgewogen statt“, erläutert Talitha Federle. Zudem enthielten heutige Gemüse und Früchte produktionsbedingt nicht mehr dieselben Nährstoffe wie früher. „Auch psychischer und körperlicher Stress wirkt sich negativ auf das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper aus“, sagt sie. Der Körper hole sich dann die mangelnden Mineralstoffe in den Knochen, ergänzt Stalder. Dort fehlten sie aber langfristig auch und es könne später etwa zu Krankheiten wie Rheuma, Arthrose, Ostheoporose oder Gicht kommen.

Früher „chlepfte“ die Maschine zuhause

1972 gründete Willi Federle die Biosana. Emanuel Federle erinnert sich noch, wie früher zuhause im Keller die Maschine „chlepfte“. „Auch am Sonntag“, schmunzelt er. Seit 28 Jahren steht die Fabrik mittlerweile an der Industriestrasse 16 in Oberdiessbach. „Die Firma ist sein Baby“, sagt Talitha Federle über ihren Vater, der einst als Biochemiker in der Krebsforschung arbeitete. Er habe auch heute noch eine grosse Beratungsfunktion. „Gerade bei der Produktentwicklung profitieren wir von seinem grossen Wissen“, sagt sie.

Früher arbeitete auch Mutter Alice (76) im Betrieb mit. Während ihr Mann mit der Produktion beschäftigt war und per Auto in der ganzen Schweiz Drogerien mit Ware versorgte, kümmerte sie sich im Büro um die Bestellungen und half wenn nötig in der Produktion aus.

Alle drei Kinder in der Firma

Heute sind die beiden pensioniert, und die Firma zählt 13 Mitarbeitende und insgesamt rund zehn Vollzeitstellen. Talitha und Emanuel Federle haben gemeinsam die Geschäftsleitung inne, und auch ihre mittlere Schwester und gelernte Kosmetikerin Cornelia Rittiner (44) arbeitet bei Biosana im Verkauf.

Auch das Sortiment ist über die Jahre gewachsen. Neben den Nahrungsergänzungsmitteln gibt es auch eine basische Kosmetiklinie. Mittlerweile stellt die Biosana 153 Produkte her und vier neue sind gerade in der Entwicklungsphase. Neben der Schweiz verkauft sie diese auch in Italien, Frankreich und Belgien. „Wir möchten auch in weiteren Ländern noch Fuss fassen“, sagt Talitha Federle.

Firmenphilosophie trifft den Nerv der Zeit

Die Firma stehe heute gut da, sagt sie. „Mehr und mehr Leute setzen sich mit gesunder Ernährung auseinander und setzen dabei auf Schweizer Qualität und Schweizer Produkte“, sagt Federle. Werte, die der Biosana wichtig sind.

Wichtig ist auch die schonende und umweltfreundliche Verarbeitung der Rohstoffe. „Wir versuchen, für unsere Produkte nur die besten Rohstoffe zu verwenden, damit sie eine grösstmögliche Wirksamkeit haben und wir hinter dem stehen können, was unsere Produkte versprechen“, sagt Federle. Weiter zeichne ihre Produkte aus, dass sie nicht an Tieren getestet würden und – mit Ausnahme von Molke – keine tierischen Inhaltsstoffe enthielten.

Selbstversorgerin in Sachen Energie

Auch in der Produktion und bei der Infrastruktur wird darauf geachtet, dass Abfall womöglich vermieden wird und alles möglichst energieeffizient vonstatten geht. „Wir haben das Gebäude dreifachverglast, die Ölheizung durch eine Grundwasserwärmepumpe ersetzt und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert“, sagt Stalder. Die Anlage liefere 30 Megawattstunden Strom im Jahr. Mit Hilfe von Batterien, welche demnächst installiert werden sollen, könnten sie die Eigenleistung der Solarpannels ganz für sich nutzen und ihren gesamten Energiebedarf selber decken.

Erstmals direkter Kontakt zur Kundschaft im Shop

Eine weitere Investition, welche die Biosana kürzlich getätigt hat, ist die Eröffnung des ersten eigenen Verkaufsladens im Gewerbepark Oberdiessbach Nord. „Bis jetzt haben wir über Grossisten die Reformhäuser, Drogerien und Apotheken beliefert. Der Biosana Shop ist nun unser erster direkter Kontaktpunkt zu den Kundinnen und Kunden“, sagt Talitha Federle, die mit dem Laden den Puls der Kundschaft zu spüren wünscht.

Die Rückmeldungen seien sehr positiv. Der Laden sei aber – im Hinblick auf die bekanntlich eher schwache Kundenfrequenz im gesamten Gewerbepark – vor allem Werbung. „Hier können die Leute sehen, was wir alles haben“, sagt Emanuel Federle.

Webshop eröffnet demnächst

Ein weiterer Laden sei vorerst nicht geplant. Das nächste grosse Projekt ist die Eröffnung eines Webshops im Frühling. „Damit wollen wir ein jüngeres Publikum erreichen“, sagt Emanuel Federle. Die bisherige Kundschaft seien eher ältere Leute, ab 35 aufwärts. Doch gerade die Molkeeiweiss-Produkte seien für Junge interessant, sagt Betriebsleiter Stalder. Bei diesen sei der Stoff derzeit bereits als „Whey Protein“ bekannt. Die Biosana biete ihn als einzige Firma aus Schweizer Rohstoffen an – was beim derzeitigen Nachhaltigkeitsbewusstsein in der Bevölkerung ein gutes Argument sein dürfte.

Ein neues Projekt ist auch eine Vortragsreihe mit vier Veranstaltungen pro Jahr. Durchgeführt werden diese von Eliane Sütterle, einer Biosana-Mitarbeiterin und Ernährungsberaterin. „Am ersten Vortrag am 20. Januar in der alten Moschti hätten mehr Leute kommen dürfen, aber das Interesse war da und die Resonanz gut“, bilanziert Talitha Federle.

Text und Bilder: Isabelle Berger

Seit 28 Jahren in Oberdiessbach: Das Biosana-Firmengebäude an der Industriestrasse 16.
Nur das Beste vom Besten: Was im Rohstofflager der Biosana liegt, wurde sorgfältig ausgewählt.
Führen den Betrieb in der zweiten Generation: Talitha und Emanuel Federle (rechts) mit Betriebsleiter Sascha Stalder (links) – und Marken-Botschafterin und Leichtathletin Muswama Kambundji.

Zurückschneiden von Hecken, Bäumen und Sträuchern 03.02.2020

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Helfen Sie mit, die Verkehrssicherheit zu erhöhen!

Während des Strassenunterhalts wird immer wieder festgestellt, dass diverse Hecken bzw. Sträucher oder Bäume zu weit in den Strassen- bzw. Wegraum hineinragen.
 
Diese Bäume, Sträucher und Anpflanzungen gefährden die Verkehrsteilnehmer, aber auch Kinder und Erwachsene, die aus verdeckten Standorten unvermittelt auf die Strasse treten. Um Verkehrsgefährdungen zu verhindern, schreiben das Strassengesetz vom 4. Juni 2008 sowie die Strassenverordnung vom 29. Oktober 2008 unter anderem vor:

Hecken, Sträucher, landwirtschaftliche Kulturen und nicht hochstämmige Bäume müssen seitlich mindestens 50 cm Abstand vom Fahrbahnrand haben. Überhängende Äste dürfen nicht in den über der Strasse freizuhaltenden Luftraum von 4.50 m Höhe hineinragen; über Geh- und Radwegen muss mindestens eine Höhe von 2.50 m freigehalten werden (vgl. Abbildung).  
 
Die Wirkung der Strassenbeleuchtung darf nicht beeinträchtigt werden.
 
Bei gefährlichen Strassenstellen längs öffentlicher Strassen und entlang von Radrouten, insbesondere bei Kurven, Einmündungen, Kreuzungen, Bahnübergängen, dürfen höherwachsende Bepflanzungen aller Art inkl. Geäste die Verkehrsübersicht nicht beeinträchtigen, weshalb ein je nach den örtlichen Verhältnissen ausreichender Seitenbereich freizuhalten ist.

Nicht genügend geschützte Stacheldrahtzäune müssen einen Abstand von 2 m von der Grenze des öffentlichen Verkehrsraumes haben.
 
Die Strassenanstösser werden deshalb ersucht, die Äste und andere Bepflanzungen bis zum 6. April 2020 (07./08. April 2020 Häckseldienst) und im Verlaufe des Jahres nötigenfalls erneut auf das vorgeschriebene Lichtmass zurückzuschneiden. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag für die Verkehrssicherheit!
 
Im Weiteren weisen wir darauf hin, dass bei gefährlichen, unübersichtlichen Strassenstellen Bäume, Grünhecken, Sträucher, gärtnerische und landwirtschaftliche Kulturen (z. B. Mais, Getreidearten) in einem genügend grossen Abstand gegenüber der Fahrbahn anzupflanzen sind, damit nicht ein Zurückschneiden bzw. ein vorzeitiges Mähen erfolgen muss.
 
Die Grundeigentümer entlang von Gemeindestrassen haben Bäume und grössere Äste, welche dem Wind und den Witterungseinflüssen nicht genügend Widerstand leisten und auf die Verkehrsfläche stürzen können, rechtzeitig zu beseitigen. Sie haben die Verkehrsfläche von heruntergefallenem Reisig und Blattwerk zu reinigen.
 
Nicht vorschriftsgemäss zurückgeschnittene Bepflanzungen werden durch die Gemeinde auf Kosten des pflichtigen Grundeigentümers zurückgeschnitten.
 
Kommission Tiefbau und Betriebe

Kirchbühlstrasse: Neuer Zaun beim Sekundarschulhaus 10.01.2020

Entlang der Kirchbühlstrasse stehen zwei neue Zäune. Die Bauherrschaft der Überbauung Schlossblick setzte einen stabilen Gitterzaun, während die Gemeinde weiterführend einen Holzzaun installierte.

Ein «Zaunkomitee» störte sich am doch sehr einfachen Holzzaun beim Sekundarschulhaus. Vor Weihnachten wurde dort ein Zettel mit der Aufschrift montiert, sich bei der Gemeindeschreiberei zu melden und einen Beitrag für einen schöneren Zaun zu hinterlegen.

Die Gemeindeverwaltung kann das unbekannte Zaunkomitee beruhigen: Der Holzzaun wurde von den Mitarbeitern des Werkhofs lediglich provisorisch angebracht. Nachdem die Gemeindeversammlung das Budget 2020 im letzten Jahr genehmigt hat, wird im neuen Jahr kurzum der definitive Zaun befestigt.

Sicherheit geht eben vor!

Grosser Neujahrsempfang in Oberdiessbach 06.01.2020

Am Neujahrsempfang des Gemeinderats vom Sonntag, 5. Januar 2020 ist die Hornussergesellschaft geehrt worden. Die A-Mannschaft ist 2019 erstmals in der Vereinsgeschichte in die Nationalliga A aufgestiegen, während die B-Mannschaft am interkantonalen Hornusserfest in Gossau ZH in der 4. Stärkeklasse den tollen 3. Schlussrang erzielte. Die Theatergruppe «Silberdischtle» wurde für ihr langjähriges soziales Engagement geehrt. Sie erreicht mit ihrem jährlich neuen Theaterstück mittlerweile über 800 Besucher und spielt sowohl in Oberdiessbach wie auch in Steffisburg.

Die Schwinger Thomas Sempach und Michael Moser sind für ihre grossen sportlichen Erfolge gefeiert worden. Sempach Thomas erzielte 2019 den 100. Kranz und den 4. eidgenössischen Kranz. Auch Moser Michael gehörte 2019 wiederum zu den Kranzgewinnern. Er hat seine aktive Karriere im letzten Jahr beendet.
Bei den Schützen erzielten die beiden Veteranen Christian Siegenthaler und Martin Müller tolle Erfolge. Beide sind an kantonalen und eidgenössischen Festanlässen treffsicher gewesen und feierten 2019 mehrere Podestplätze. Bei den Jungschützen überzeugte Keanu Borter mit dem 3. Platz am eidgenössischen Veteranen- und Jugendcup in Thun.