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Medienmitteilungs-Archiv

Überbauung Kirchbühl in Oberdiessbach: Verwaltungsgericht weist Beschwerde ab (7. Juni 2011)
Gemeindeversammlung vom 6. Juni 2011 (7. Juni 2011)
Jahresrechnung 2010 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach
Klarstellung zum TT-Bericht vom 6. April "SP ist auf Kurs". (7. April 2011)
Neuer Hauswart in der Primarschulanlage Oberdiessbach (14. März 2011)
Einführung von Schulsozialarbeit (14. März 2011)
Verkauf von Liegenschaften (14. März 2011)
Ärztliche Grundversorgung in Oberdiessbach (14. März 2011)

 
Die Gebührenausstände der Wasserversorgungsgenossenschaft (WVO) sind erkannt und Massnahmen ergriffen worden (21. Februar 2011)
Neue Lehrstelle bei der Gemeinde Oberdiessbach (1. Februar 2011)
Hanspeter Schmutz übernimmt das Ressort Soziales (3. Dezember 2010)
Gemeindeversammlung vom 29. November 2010 (15. November 2010)
Angriff auf Rentner in Oberdiessbach (11. November 2010)

 
Jahresrechnungen 2009 der Einwohnergemeinden Oberdiessbach und Aeschlen (27. Mai 2010)
Rücktritt im Gemeinderat Oberdiessbach (8. April 2010)

 
Beschlüsse der Gemeinderäte von Aeschlen und Oberdiessbach (11. Dezember 2009)
Tagesschule Oberdiessbach (11. Dezember 2009)

 
Gemeinderat Oberdiessbach verkauft zwei Gebäude am Hubelacker (11. Dezember 2009)

 
Thomas Käsermann neu in den Gemeinderat von Oberdiessbach gewählt (19. November 2009)
Maria Blaser-Böhlen (SP) tritt als Gemeinderätin zurück (12. November 2009)
Ressortzuteilung im neu gewählten Gemeinderat Oberdiessbach

 
Samariterverein und Gemeinderat installieren ein Herzmassagegerät (15. September 2009)
Gemeindewahlen in Oberdiessbach (24. August 2009)

 
Jahresrechnung 2008 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach mit Rekordergebnis (23. April 2009)

 
Neues Atemschutzfahrzeug der Feuerwehr Oberdiessbach übergeben (27. November 2008)

 
Neue Gemeinderätin und neuer Vizepräsident in Oberdiessbach (6. November 2008)
Voranschlag 2009 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (23. Oktober 2008)
Rücktritt im Gemeinderat Oberdiessbach (23. September 2008)
Neues Einbürgerungsverfahren in Oberdiessbach (24. April 2008)
Jahresrechnung 2007 von Oberdiessbach im Plus (24. April 2008)
Die Gemeindeversammlung in Oberdiessbach genehmigt alle Anträge (3. Dezember 2007)
Voranschlag 2008 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (26. Oktober 2007)
Unwetterschäden vom Juli und August 2007 (21. September 2007)
Ortsplanung kommt voran (23. August 2007)
Feuerbrand in Oberdiessbach (29. Juni 2007)
Jahresrechnung 2006 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (18. April 2007)
Ortsplanung Oberdiessbach vor dem Abschluss (15. März 2007)
Voranschlag 2007 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (26. Oktober 2006)
Regionales Altersleitbild erarbeitet (29. Mai 2006)

 
Oberdiessbach: Höchstgeschwindigkeit am nördlichen Dorfeingang wird herabgesetzt (24. Mai 2006)

 
Jahresrechnung 2005 der Gemeinde Oberdiessbach mit Ertragsüberschuss (20. April 2006)
Lesen bis zur Kirchturmspitze - geschafft! (15. März 2006)
Ortsplanungsrevision Oberdiessbach (4. März 2006)
Gemeinderat Oberdiessbach verteilt die Ressorts (11. November 2005)

 
Voranschlag 2006 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (9. November 2005)
Korrektur Wahlergebnis für Baukommission (26. September 2005)

 
Oberdiessbach spendet 6’000 Franken an die Glückskette Schweiz (1. September 2005)

 
Gemeinderat Oberdiessbach will Liegenschaft Freimettigenstrasse 4 kaufen (7. Juli 2005) 
Ehrungen am Sommerfestival Oberdiessbach (7. Juli 2005)
Sanierungen im Leitungsnetz (7. Juli 2005)
Ortsplanung - Neu mit Planungsausgleich (7. Juli 2005)

 
Fusionsabklärungen der Gemeinden Aeschlen und Oberdiessbach (Medienmitteilung der Arbeitsgruppe Fusionsabklärungen; 7. Juli 2005)
Jahresrechnung 2004 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (14. April 2005)
Fusionsabklärungen Aeschlen-Oberdiessbach (4. April 2005)
Kulturverein Oberdiessbach übernimmt das BuumeHus (21. März 2005)

 
Die Überbauung Sägereiareal gelangt in die entscheidende Bewilligungsphase (18. März 2005)
Mediothek Oberdiessbach mit Rekordumsatz (18. Januar 2005)

 
Oberdiessbacher sagen Ja zu Fusionsgesprächen mit Aeschlen (14. Dezember 2004)
Gemeindehaus wird saniert und umgebaut (14. Dezember 2004)
Sägerei-Überbauung (14. Dezember 2004)
Voranschlag 2005 (14. Dezember 2004)

 
Kantonale Agglomerationsstrategie und regionale Zusammenarbeit (14. Dezember 2004)
Bund kündigt Militärunterkunft (14. Dezember 2004)

 
Voranschlag 2005 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (4. November 2004)
Feuerwehrreglement überarbeitet (29. Oktober 2004)
Überprüfung Abfallwesen (29. Oktober 2004)
Neue Regelung im Finanzwesen (19. Oktober 2004)
Neue Mitarbeiterin im Sozialdienst (19. Oktober 2004)
Zivilschutz (19. Oktober 2004)

 
Gemeinderat spricht sich gegen das Ausländerstimmrecht aus (3. September 2004)
Künftige Bezirkszugehörigkeit (3. September 2004)
Ersatz Kanalisationsanlagen (3. September 2004)
Erneuter Einbruch in die Gemeindeverwaltung (30. August 2004)
Jahresrechnung 2003 mit Ertragsüberschuss (4. Mai 2004)
Inspektion des Regierungsstatthalters (1. April 2004)
Abwasserentsorgungsreglement (1. April 2004)
Neue Lehrstelle auf der Verwaltung (1. April 2004)
Start der Ortsplanungsrevision (1. April 2004)
Neues Stromprodukt „Modulo“ (1. April 2004)
20 Jahre Partnerschaft (1. April 2004)
Dienstjubiläum (1. April 2004)
Überbauung Kirchbühl in Oberdiessbach: Verwaltungsgericht weist Beschwerde ab (7. Juni 2011)
Das bernische Verwaltungsgericht hat die gemeinsame Beschwerde einer Erbengemeinschaft und einer Einzelperson gegen die Erschliessung der Überbauungsordnung Kirchbühl mit Entscheid vom 31. Mai 2011 abgewiesen.
Die Beschwerdeführer müssen die Verfahrenskosten von 3'000 Franken tragen.

Die Erschliessung über den Lärchenweg ist nach Auffassung des Verwaltungsgerichts geeignet und erforderlich, um die geplante Überbauung zu realisieren. Das öffentliche Interesse an der Erschliessung über den Lärchenweg überwiegt das private Interesse der Beschwerdeführenden. Der Entscheid kann von den Beschwerdeführern noch vor Bundesgericht angefochten werden.

Das Überbauungsprojekt am Kirchbühl umfasst 18 Terrassenhauseinheiten und sechs weitere individuelle Baufelder.
 
Gemeindeversammlung vom 6. Juni 2011 (7. Juni 2011)
Gemeindepräsident Hans Rudolf Vogt begrüsste an der Frühlingsgemeindeversammlung 47 Bürgerinnen und Bürger. Das entspricht gerade mal 2 % der Stimmberechtigten. Entsprechend rasch waren die vier Traktanden in 45 Minuten abgehandelt.

Die Rechnung 2010 wurde diskussionslos genehmigt, ebenso die zusätzlichen Abschreibungen auf dem Ertragsüberschuss.

Die Kreditabrechnung über die Umsetzung der Gemeindefusion Aeschlen-Oberdiessbach wurde ohne Wortmeldung zur Kenntnis genommen. Die Umsetzungskosten beliefen sich auf nur gerade 57'000 Franken, während 150'000 Franken veranschlagt waren.

Im dritten Traktandum wurde über die Einführung von Schulsozialarbeit beraten. Der Gemeinderat beantragte der Versammlung einen dreijährigen Versuchsbetrieb. Die Frage, ob der Gemeinderat den Versuchsbetrieb in eigener Kompetenz in eine dauerhafte Stelle umwandeln kann, wurde mit 23 zu 19 Stimmen bei 3 Enthaltungen zu Gunsten des Gemeinderates entschieden. Der Einführung von Schulsozialarbeit wurde in der Folge ohne Gegenstimmen bei 5 Enthaltungen zugestimmt.

Zuletzt wurde im Verschiedenen auf die Umfrage über die Ausschaltung der öffentlichen Beleuchtung spätnachts hingewiesen. Oberdiessbachs Bürgerinnen und Bürger können dem Gemeinderat noch bis zum 10. Juni 2011 ihre Meinung kundtun.
 

Jahresrechnung 2010 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (28. April 2011)
Die Jahresrechnung 2010 schliesst bei einem Aufwand von 18,4 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 2'500 Franken ab, der dem Eigenkapital zugewiesen wird. Der erste gemeinsame Voranschlag 2010 der Fusionsgemeinde Oberdiessbach (Aeschlen und Oberdiessbach) sah noch ein Defizit von 143'700 Franken vor. Das Ergebnis beinhaltet nicht budgetierte Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen des Steuerhaushaltes von 800'000 Franken. Das Eigenkapital beträgt neu 8,07 Mio. Franken, was 23 Steuerzehnteln entspricht.

Das ausgezeichnete Rechnungsergebnis ist hauptsächlich auf Steuermehrerträge von 921'000 Franken zurückzuführen. Dafür sind deutlich höhere Einkommenssteuern der natürlichen Personen sowie Gewinnsteuern und Steuerteilungen von juristischen Personen hauptverantwortlich. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich auf den Steuerertrag nicht wie befürchtet ausgewirkt. Hinzu kamen noch kaum voraussehbare zusätzliche Erträge von Steuern aus Vorjahren. Der einmalige kantonale Fusionsbeitrag beträgt 520'000 Franken und ist damit etwas höher als veranschlagt.

Mit netto 701'000 Franken wurde 2010 um 44 % weniger investiert als im Budget vorgesehen. Entweder haben sich Projekte zeitlich verzögert, konnten günstiger realisiert werden oder wurden vorläufig sogar ganz sistiert. Die Investitionen konnten vollständig selbst finanziert werden. Die Fassaden- und Dachsanierung des BuumeHus für 134'000 Franken sowie die Leitungs- und Schachtsanierungen Abwasser für 183'000 Franken waren netto die grössten Ausgabenposten. Aufgrund der tieferen Nettoinvestitionen mussten 144'000 Franken weniger abgeschrieben werden.

Die Jahresrechnung 2010 wird am 6. Juni 2011 der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
 
Klarstellung zum TT-Bericht vom 6. April "SP ist auf Kurs" (7. April 2011)
Im Bericht wird behauptet, die SP Oberdiessbach habe vom Gemeinderat die Zusicherung erhalten, dass die Mehrzweckhalle nach dem Bau des Fussballplatzes „ohne Verzögerung“ realisiert werde. Das entspricht nicht dem Antwortbrief des Gemeinderates.

Am 1. September 2010 hat die SP Oberdiessbach dem Gemeinderat die von 105 stimmberechtigten Personen unterzeichnete Petition „Zeit für Mehrzweckhalle“ überreicht. In seiner Antwort vom 20. September hält der Gemeinderat ausdrücklich fest, dass er sich deswegen nicht veranlasst sieht, die bisherige Planungsstrategie zu überarbeiten. Die Kreditvorlage über den Bau der Sportplatzanlage und damit die Priorisierung der Bauvorhaben wurde am 7. März 2010 von 874 Stimmberechtigten oder 67,3 % der Stimmenden gutgeheissen. Die Mehrzweckhalle bleibt ein Investitionsziel gemäss Masterplan, welches allerdings erst in einer späteren Phase nach 2016 realisiert werden soll.
 
Neuer Hauswart in der Primarschulanlage Oberdiessbach (14. März 2011)
Thomas Aeschlimann wird neuer Hauswart und Leiter Hausdienst in der Primarschulanlage Oberdiessbach. Der 36-jährige Familienvater aus Oberdiessbach ist gelernter Elektriker und hat die Ausbildung zum Hauswart im Jahre 2009 erfolgreich abgeschlossen. Thomas Aeschlimann arbeitet derzeit als Hauswart in einem Industriebetrieb in Oberdiessbach und wird die Stelle auf 1. Juli 2011 antreten. Er übernimmt die Nachfolge von Fritz Küenzi, der auf Ende des Schuljahres in den Ruhestand tritt.
 
Einführung von Schulsozialarbeit (14. März 2011)
Der Gemeinderat Oberdiessbach unterstützt die Einführung von Schulsozialarbeit in der Region Oberdiessbach. Er hat sich dafür ausgesprochen, in einem dreijährigen Projekt die Schulsozialarbeit zu erproben und beabsichtigt, zusammen mit den umliegenden Schulgemeinden eine entsprechende Stelle zu schaffen. Die Einführung ist auf 1. Januar 2012 geplant.
 
Verkauf von Liegenschaften (14. März 2011)
Der Gemeinderat hat den Kaufvertrag für das ehemalige „Böhlenhaus“ und die Einstellhalle Hubelacker am Hohlenhausweg genehmigt. Die beiden Liegenschaften werden der Aarhuus AG & Pro Casa Bau AG in Thun verkauft. Auf dem Areal des ehemaligen Böhlenhauses entstehen derzeit drei Reiheneinfamilienhäuser.
 
Ärztliche Grundversorgung in Oberdiessbach (14. März 2011)
Der Gemeinderat und das PBZ Pflegezentrum Oberdiessbach setzen gemeinsam eine Spurgruppe für die künftige ärztliche Grundversorgung im Dorf ein. Die Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von Gemeinderat Hanspeter Schmutz erhält den Auftrag, Grundlagen für ein mögliches Ärztezentrum in Dorf zu erarbeiten.
 



 
Die Gebührenausstände der Wasserversorgungsgenossenschaft (WVO) sind erkannt und Massnahmen ergriffen worden (Gemeinsame Medienmitteilung des Gemeinderates Oberdiessbach und der Wasserversorgungsgenossenschaft Oberdiessbach) (21. Februar 2011)
Der Gemeinderat von Oberdiessbach und der Vorstand der WVO haben sich am 16. Februar 2011 zusammen mit Kantonsvertretern zum Gespräch getroffen. Wegen der mangelhaften Gebührenfakturierung hatte der Gemeinderat am 16. Dezember 2010 gegen den Vorstand der WVO eine aufsichtsrechtliche Anzeige eingereicht.
Der Vorstand der WVO hat zusammen mit einer externen Buchhaltungsstelle die Rückstände eruiert und Vorschläge für die restliche Aufarbeitung und für den Gebührenbezug in Zukunft unterbreitet. Die mangelhafte Gebührenfakturierung aus den Jahren 2001 bis 2009 umfasst eine Gesamtsumme von mindestens 353'000 Franken, darunter mindestens 94’000 Franken, die bereits verjährt sind. Die einmaligen Anschlussgebühren der Jahre 2001 bis 2010 sind zu über 90 % aufgearbeitet und, wenn nicht verjährt, nachfakturiert worden. Für die ausstehenden wiederkehrenden Löschgebühren sind noch Entscheide zu treffen.
Der Gemeinderat hat ausdrücklich festgehalten, dass die erforderlichen Grundlagen zur Rechnungsstellung während der fraglichen Jahre stets an die Verantwortlichen weitergeleitet wurden, was mittlerweile vom Vorstand nicht mehr bestritten wird. Der Vorstand der Wasserversorgungsgenossenschaft hat seinerseits wegen mangelhafter interner Kontrolle das Ausmass der Ausstände lange nicht erkannt und diesbezüglich Versäumnisse zugegeben.
Zwei Vakanzen im Vorstand
Der WVO-Finanzverwalter hat unterdessen seine Demission eingereicht. Auch der Gemeindevertreter hat demissioniert.
Übertragung der Wasserversorgung an die Gemeinde
Der Gemeinderat hat dem Vorstand vorgeschlagen, die Wasserversorgung mittelfristig an die Gemeinde zu überführen. Der Gemeinderat ist der Meinung, dass damit die Abläufe gestrafft und erhebliche finanzielle Einsparungen möglich sind. Der Vorstand wird den Vorschlag prüfen.
 
Neue Lehrstelle bei der Gemeinde Oberdiessbach (1. Februar 2011)
Der Gemeinderat Oberdiessbach schafft neu eine Lehrstelle im Bereich Betriebsunterhalt. Die dreijährige Lehre wird ab August 2011 in der Fachrichtung Hausdienst angeboten und schliesst mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis ab. Der oder die Lernende wird von einem Hauswart ausgebildet werden. Die Stellenausschreibung richtet sich an handwerklich begabte Realschüler/innen mit 10. Schuljahr und ist hier auf dieser Webseite aufgeschaltet.
 
Hanspeter Schmutz übernimmt das Ressort Soziales (3. Dezember 2010)
Der Gemeinderat Oberdiessbach hat an seiner konstituierenden Sitzung für die restliche Amtsperiode von 2011 bis 2013 die Ressortzuteilung vorgenommen. Das neue Ratsmitglied Hanspeter Schmutz (EVP) übernimmt ab 1. Januar 2011 das Ressort Soziales. Er tritt die Nachfolge von Walter Feuz an, der Ende Jahr aus Oberdiessbach wegzieht.
Die bisherigen Mitglieder des Gemeinderates verbleiben in ihren Ressorts.
 
Gemeindeversammlung vom 29. November 2010 (15. November 2010)
An der bevorstehenden Gemeindeversammlung stellen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wichtige Weichen:
Heizwerk Oberdiessbach
Der Gemeinderat beantragt den Stimmberechtigten eine Beteiligung an der Heizwerk Oberdiessbach AG im Wert von 300'000 Franken. Mit der Bareinlage erhält die Gemeinde einen Sechstel am privaten Fernwärmeverbund. Weiter schlägt der Gemeinderat vor, für den Bau der Heizzentrale Land im Baurecht zu Verfügung zu stellen.
Voranschlag 2011
Der Voranschlag sieht einen Aufwandüberschuss von 295'400 Franken vor. Die Laufende Rechnung 2011 weist einen Gesamtaufwand von Fr. 19'596'500 aus. Der "Verlust" entspricht 0,9 Steuerzehntel. Die Steueranlagen bleiben in der Höhe unverändert. Durch die kantonale Steuergesetzrevision sinkt der Steuerertrag auch für die Gemeinde spürbar. Das Eigenkapital von Oberdiessbach beträgt zurzeit rund 8,07 Mio. Franken. In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von insgesamt 2,8 Mio. Franken geplant. Davon betreffen 323'000 Franken die gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungen Abwasserentsorgung und Elektrizitätsversorgung. Knapp 2,5 Mio. Franken sind für Investitionen im Steuerhaushalt vorgesehen. Grössere Vorhaben 2011 sind die 1. Tranche des Sportplatz-Neubaus Leimen, die Sanierung der Kirchstrasse sowie die Beteiligung an der Heizwerk Oberdiessbach AG mit Kosten von voraussichtlich insgesamt 1,88 Mio. Franken.
Schulverband
Die Gemeinderäte von Oberdiessbach, Bleiken, Herbligen, Brenzikofen und Linden beantragen an den jeweiligen Gemeindeversammlungen die Auflösung des Schulverbandes für die Sekundarstufe I. Der Schulverband soll neu im Sitzgemeindemodell organisiert werden. Die Gemeinden wollen gleichzeitig im Vertrag die Einführung des durchlässigen Schulmodells vorsehen. Mit dem durchlässigen Schulmodell werden begabte Realschülerinnen und Realschüler neu die Möglichkeit erhalten, die Oberstufe in Oberdiessbach auf Sekundarschulniveau zu besuchen. Die Durchlässigkeit beruht auf Freiwilligkeit. Die Realschulen in den Aussengemeinden sollen dabei erhalten bleiben.
Teilrevision der Gemeindeordnung
Der Gemeinderat schlägt vor, die Gemeindeordnung in verschiedenen Punkten zu revidieren. Die Zuständigkeiten von Kommissionen und Gemeinderat werden verschlankt. Im Bereich Elektra und Abwasser soll der Gemeinderat mehr finanziellen Spielraum für Investitionen erhalten, gleichzeitig bleiben die demokratischen Spielregeln mit dem fakultativen Finanzreferendum gewahrt. Nachkredite im Zuständigkeitsbereich der Stimmberechtigten sollen neu immer an der Gemeindeversammlung beraten werden. Weiter schlägt der Gemeinderat vor, eine Schulkommission für die Sekundarstufe I einzuführen, die sich aus denselben Mitgliedern der Primarschulkommission zusammensetzt. Die Kommission wird von heute sieben auf drei Mitglieder reduziert und neu vom Gemeinderat gewählt.
Schulhaus Aeschlen
Der Gemeinderat empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern das Schulhaus Aeschlen zu verkaufen. Der Gemeinderat soll zu Verkaufverhandlungen mit Interessenten und einem Vertragsabschluss ermächtigt werden.
Sanierung Kirchstrasse
Das an der Gemeindeversammlung vom 8. März von den Stimmberechtigten zurückgewiesene Geschäft wird neu aufgelegt. Das überarbeitete Sanierungsprojekt versucht die Anliegen der Anwohner und diejenigen des Vereins „Zäme für Oberdiessbach“ bestmöglich zu berücksichtigen. An der Kirchstrasse ist neu ein Begegnungsplatz vorgesehen.
Fusionsabklärungen mit Bleiken
Der Gemeinderat beantragt, die Fusion mit Bleiken abzuklären. Die Ausgangslage und das Vorgehen entsprechen der vorangehenden Gemeindefusion mit Aeschlen.
 
Angriff auf Rentner in Oberdiessbach (11. November 2010)
Am letzten Samstag, 6. November 2010, wurde auf der Haube in Oberdiessbach ein 88-jähriger Rentner von Jugendlichen verletzt. Der Bewohner des PBZ Pflegezentrums Oberdiessbach war vormittags auf seinem täglichen Spaziergang als ihn vier Jugendliche tätlich angriffen. Der Rentner wurde dabei mit einem Stein am Auge verletzt. Gegen die unbekannte Täterschaft wurde Strafanzeige erstattet.
Gemeinderat und Pflegezentrum verurteilen die Tat aufs Schärfste und fordern die Jugendlichen auf, sich beim Rentner zu entschuldigen.
Gemeinderat Oberdiessbach und PBZ Oberdiessbach
 

 
Jahresrechnungen 2009 der Einwohnergemeinden Oberdiessbach und Aeschlen (27. Mai 2010)
Die Jahresrechnung 2009 der Gemeinde Oberdiessbach schliesst bei einem Aufwand von 17,6 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 424'000 Franken ab, der dem Eigenkapital zugewiesen wird. Die Abweichung gegenüber dem Voranschlag, welcher einen Ertragsüberschuss von 9'500 Franken vorsah, entspricht 415'000 Franken oder 2 % bezogen auf den effektiven Gesamtaufwand.
Das positive Ergebnis ist hauptsächlich auf Mehrerträge bei den Einkommens- und Vermögenssteuern von natürlichen Personen zurückzuführen. Es wurden netto 1,53 Mio. Franken investiert, welche vollständig selber finanziert werden konnten.
Die Jahresrechnung der Gemeinde Aeschlen weist einen Ertragsüberschuss von 130'000 Franken aus, der ebenfalls dem Eigenkapital zugeführt wird. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 50'500 Franken. Bei einem Gesamtaufwand von 1 Mio. Franken entspricht die Besserstellung 180'000 Franken oder 18 %.
Für die massive Abweichung sind einerseits höhere Steuererträge bei den Einkommens-/Gewinnsteuern und höhere Zuschüsse aus dem Finanzausgleich sowie andererseits tiefere Zahlungen in die Lastenverteiler Lehrerbesoldungen/ Sozialhilfe sowie der tiefere Zinsaufwand für Schulden hauptverantwortlich. Die Nettoinvestitionen 2009 betrugen 38'000 Franken.
Das Eigenkapital per 1.1.2010 der fusionierten Gemeinde Oberdiessbach beträgt damit insgesamt 8,07 Mio. Franken, was 25 Steuerzehnteln entspricht.
Die Jahresrechnungen 2009 werden am 21. Juni 2010 der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
 
Rücktritt im Gemeinderat Oberdiessbach (8. April 2010)
Walter Feuz (EVP) tritt Ende 2010 als Gemeinderat zurück. Er zieht mit seiner Familie in Richtung Bern und legt sein Amt als Gemeinderat auf den Wegzugstermin nieder.
Walter Feuz wurde auf den 1. Januar 2006 erstmals in den Gemeinderat gewählt und im vergangenen Jahr für weitere vier Jahre bestätigt. Er führte seit seinem Amtsantritt das Ressort Soziales.
Die EVP Oberdiessbach ist nun aufgefordert, dem Gemeinderat einen Wahlvorschlag zu unterbreiten. Hanspeter Schmutz wurde anlässlich der letzten Urnenwahl 1. Ersatzkandidat.
 

 
Beschlüsse der Gemeinderäte von Aeschlen und Oberdiessbach
(11. Dezember 2009)
Die Gemeinderäte von Aeschlen und Oberdiessbach besprachen an der letzten gemeinsamen Sitzung den Voranschlag 2010 für die fusionierte Gemeinde und in diesem Zusammenhang auch die weitere Verwendung der Gemeindeliegenschaften in Aeschlen. Die Ratsmitglieder wollen das Gemeindehaus Aeschlen, welches bereits im Stockwerkeigentum abparzelliert ist, zum Verkauf ausschreiben. Den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgen wird im Jahre 2010 eine entsprechende Abstimmungsvorlage unterbreitet.
Im Schulhaus Aeschlen wird noch bis Sommer 2010 unterrichtet. Auch das Schulhaus soll ab 2011 veräussert werden. Ein möglicher Verkauf unterliegt ebenfalls der Zustimmung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.
 
Tagesschule Oberdiessbach (11. Dezember 2009)
Die Tagesschule Oberdiessbach soll ab August 2010 ihren Betrieb aufnehmen. Der Gemeinderat Oberdiessbach hat Konzept und Budget zu Handen der kantonalen Vorprüfung genehmigt.
 

 
Gemeinderat Oberdiessbach verkauft zwei Gebäude am Hubelacker
(11. Dezember 2009)
Der Gemeinderat Oberdiessbach verkauft der einfachen Gesellschaft Aarhuus Thun AG und Pro Casa GmbH Steffisburg das „Böhlenhaus“ am Hohlenhausweg 1 und die gegenüberliegende Einstellhalle am Hubelacker 2. Als Kaufsumme wurden 550'000 Franken vereinbart. Die Gesellschaft wird das Gebäude am Hohlenhausweg 1 abreissen und ein Reihen- oder Mehrfamilienhaus auf der Parzelle realisieren. Nach längerer Suche ist es dem Gemeinderat gelungen, die beiden Liegenschaften einem Investor zu übertragen. Am 4.12.2006 hatten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger den Gemeinderat mit dem Verkauf der Liegenschaften ermächtigt.
 

 
Thomas Käsermann neu in den Gemeinderat von Oberdiessbach gewählt (19. November 2009)
Der Gemeinderat hat Thomas Käsermann, SP, für die Amtsperiode 2010-2013 in den Gemeinderat gewählt. Käsermann wurde von der SP als Nachfolger für die zurückgetretene Maria Blaser-Böhlen vorgeschlagen. Thomas Käsermann, von Beruf Leiter einer Sonderschule, übernimmt das Ressort Bildung, Kultur und Sport. Er nimmt in dieser Funktion auch Einsitz in die Schulkommission für die Primarstufe.
 

 
Maria Blaser-Böhlen (SP) tritt als Gemeinderätin zurück (12. November 2009)
Im Rücktrittsschreiben vom 11. November 2009 macht Maria Blaser-Böhlen ihre berufliche Belastung geltend, die es nicht zulasse, das Amt als Gemeinderätin mit der notwendigen Verantwortung und der qualitativen Stärke auszuführen. Der neu zusammengesetzte Gemeinderat hatte an seiner konstituierenden Sitzung vom 21. Oktober 2009 die Ressorts verteilt. Maria Blaser-Böhlen hätte den Bereich Bildung, Kultur und Sport übernommen. Frau Blaser-Böhlen (SP) wurde am 27. September 2009 anlässlich der Wahlen für die Amtsperiode 2010 bis 2013 neu in den Gemeinderat gewählt. Der Gemeinderat wird an der nächsten Sitzung die Nachfolgeregelung ordnen.
 
Ressortzuteilung im neu gewählten Gemeinderat Oberdiessbach
Die am 27. September 2009 an der Urne neu gewählten Gemeinderatsmitglieder haben an ihrer konstituierenden Sitzung die Ressorts verteilt. Die wiedergewählte Susanne Nafzger (SVP) wechselt auf nächstes Jahr in das Ressort Tiefbau und Betriebe, während Maria Blaser-Böhlen (SP, neu) das Ressort Bildung übernimmt. Der neu gewählte Markus Forrer von der FDP übernimmt die Finanzen. Niklaus Hadorn (SVP) bleibt auch in der nächsten Legislatur Vizegemeindepräsident.
Die Ressortzuteilung für 2010-2013
• Präsidiales: Hans Rudolf Vogt (FDP)
• Finanzen: Markus Forrer (FDP)
• Soziales: Walter Feuz (EVP)
• Bauwesen: Niklaus Hadorn (SVP)
• Tiefbau und Betriebe: Susanne Nafzger (SVP)
• Öffentliche Sicherheit: Christoph Joss (SP)
• Bildung, Kultur, Sport: Maria Blaser-Böhlen (SP)
Der Gemeinderat hat überdies seinen Terminplan für 2010 verabschiedet und will im Frühling anlässlich einer Klausurtagung in einem Leitbildprozess die Ziele der fusionierten Gemeinde Oberdiessbach definieren.
 

 
Samariterverein und Gemeinderat installieren ein Herzmassagegerät (15. September 2009)
Der automatische externe Defibrillator (AED) ist auf dem Postplatz an der Fassade der UBS-Niederlassung montiert und kann problemlos von Laien bedient werden. Das Gerät ist sprachgesteuert und wird mittels einfachen Knopfdrucks in Betrieb genommen.
Mit dem kleinen, handlichen Gerät können Menschen mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand erfolgreich wiederbelebt werden. Durch einen dosierten elektrischen Stromstoss, die so genannte «Defibrillation», kann das lebensbedrohliche Kammerflimmern behoben und die Herztätigkeit wieder normalisiert werden.
Der Samariterverein bietet Kurse im Umgang mit Herz- und Lungenwiederbelebung (CPR) an und bildet Interessierte am Defibrillator aus.
www.bern-ost.ch
www.samariter-oberdiessbach.ch

 
  Gemeindewahlen in Oberdiessbach (24. August 2009)
Am 27. September 2009 werden die Behörden von Oberdiessbach neu gewählt. Für die sieben Plätze im Gemeinderat sind 19 Kandidatinnen und Kandidaten von den Parteien portiert worden. Nach über 25 Jahren wird erstmals wieder das Gemeindepräsidium gewählt, welches seit 1992 fest in den Händen der FDP ist.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger aus Aeschlen und Oberdiessbach wählen erstmals die Organe der fusionierten Gemeinde für die Amtsperiode 2010 bis 2013. Wie vor vier Jahren treten die EVP, SVP, FDP und die SP zur Wahl an.

Nebst dem Gemeinderat werden die Mitglieder der Schulkommission für die Primarstufe, der Baukommission und der Kommission für Tiefbau und Betriebe gewählt. Insgesamt treten 62 Kandidatinnen und Kandidaten an, davon 10 aus Aeschlen.

Die amtliche Wahlvorschläge (PDF 22 kB)


 
Jahresrechnung 2008 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach mit Rekordergebnis (23. April 2009)
Die Jahresrechnung 2008 schliesst bei einem Aufwand von 16,4 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 2,22 Mio. Franken ab, der dem Eigenkapital zugewiesen wird. Die Abweichung gegenüber dem Voranschlag, welcher einen Aufwandüberschuss von 213'000 Franken vorsah, entspricht 2,43 Mio. Franken oder 14,8 % bezogen auf den effektiven Gesamtaufwand. Das Eigenkapital beträgt neu 6,77 Mio. Franken, was 18 Steuerzehnteln entspricht.
Das Rekordergebnis ist hauptsächlich auf Steuermehrerträge zurückzuführen. Dafür sind ein Nachsteuerfall mit einem Ertrag von 1,21 Mio. Franken, höhere Gewinn- und Kapitalsteuern von juristischen Personen von Fr. 582'000 bzw. Einkommens- und Vermögenssteuern von Fr. 279'000 hauptverantwortlich. Zusätzlich konnte die kantonale Rückerstattung für das Regionalspital Münsingen in der Höhe von Fr. 130'000 verbucht werden.
Mit netto 1,96 Mio. Franken wurde 2008 zwar überdurchschnittlich viel investiert, insgesamt aber 20 % weniger als im Budget vorgesehen. Dies ist in erster Linie auf bauliche Verzögerungen bei den Spezialfinanzierungen Abwasser und Elektrizität sowie auf höhere Anschlussgebühreneinnahmen zurückzuführen. Die Ausgaben konnten vollständig selber finanziert werden. Mit 497'000 Franken waren die Sanierung und Umgestaltung des Gumiwegs, inklusive Tiefbauarbeiten Abwasser und Elektrizität, der Umbau der Liegenschaft Mattenweg 2 für 370'000 Franken und die Sanierung des Spezialtraktes in der Sekundarschulanlage für 393'000 Franken die grössten Ausgabenposten.
Die Jahresrechnung 2008 wird am 8. Juni 2009 der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
 

 
Neues Atemschutzfahrzeug der Feuerwehr Oberdiessbach übergeben (27. November 2008)
Feuerwehrkommandant Ueli Moser konnte am Mittwoch, 26. November 2008 zusammen mit den Stabsmitgliedern das neu ausgelieferte Atemschutzfahrzeug für die Feuerwehr Oberdiessbach in Empfang nehmen. Das Fahrzeug wurde von der ortsansässigen Firma Vogt AG nach den Bedürfnissen der Feuerwehr hergestellt und ausgerüstet. Das Atemschutzfahrzeug dient als Material- und Personentransporter und verfügt über eine zeitgemässe und moderne Einsatzeinrichtung. Das neue Fahrzeug löst den über 30jährigen Land Rover ab und wurde in rund zehn Monaten hergestellt. Am 13. Dezember 2007 hatte die Gemeindeversammlung hierfür einen Kredit über 140'000 Franken genehmigt.
 

 
Neue Gemeinderätin und neuer Vizepräsident in Oberdiessbach (6. November 2008)
Im Gemeinderat Oberdiessbach nimmt ab 1. Januar 2009 wieder eine Frau Einsitz. Der Gemeinderat hat Susanne Nafzger auf Vorschlag der SVP für die restliche Amtsperiode bis 31. Dezember 2009 bestätigt. Susanne Nafzger übernimmt das Ressort Bildung, Kultur und Sport. Sie nimmt damit auch Einsitz in die Schulkommission für die Primarstufe und in die Turn- und Sportanlagekommission. Susanne Nafzger ersetzt Ueli Friedli, der aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt auf Ende 2008 bekannt gab. Als neuer Gemeindevizepräsident und Gemeinderatsvizepräsident ab 1. Januar 2009 wurde Niklaus Hadorn (SVP) gewählt.
 
Voranschlag 2009 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (23. Oktober 2008)
Der vom Gemeinderat zuhanden der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2008 verabschiedete Voranschlag 2009 sieht erstmals seit langer Zeit einen kleinen Ertragsüberschuss von 9'500 Franken vor. Die Laufende Rechnung 2009 weist einen Gesamtaufwand von Fr. 17'840'300.00 aus. Der "Gewinn" entspricht 0,03 Steuerzehntel. Die Steueranlagen und Gebühren 2009 bleiben in der Höhe unverändert. Das Eigenkapital von Oberdiessbach beträgt zurzeit rund 4,56 Mio. Franken.
Gegenüber dem Vorjahresbudget sinken die Zahlungen in die kantonalen Lastenverteiler um voraussichtlich 263'000 Franken aufgrund der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der neuen Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA). Die periodischen Steuern werden im Vergleich zum Voranschlag 2008 aufgrund der Steuergesetzrevision um lediglich 48'000 Franken tiefer prognostiziert, da bereits heuer effektiv höhere ordentliche Steuererträge erwartet werden. Der Finanzplan sieht ab 2011 hohe Investitionen für die Schulraumerweiterung und den Neubau des Rasenspielfeldes Leimen vor, weshalb sich der Gemeinderat für 2009 und 2010 mindestens ausgeglichene Jahresbudgets zum Ziel gesetzt hat.
In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von insgesamt 1,17 Mio. Franken geplant. Davon betreffen 779'000 Franken die gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungen Abwasserentsorgung, Elektrizitätsversorgung und Feuerwehr. 391'000 Franken sind für Investitionen im Steuerhaushalt vorgesehen. Grössere Vorhaben 2009 sind die 2. Tranche in der Höhe von Fr. 335'000.00 für den Ersatz des Tanklöschfahrzeuges der Feuerwehr und Fr. 234'000.00 für Leitungs- und Schachtsanierungen der Abwasserentsorgung.
 
Rücktritt im Gemeinderat Oberdiessbach (23. September 2008)

Ulrich Friedli, Ressortvorsteher Bildung, Kultur und Sport, tritt aus beruflichen Gründen auf Ende 2008 aus dem Gemeinderat zurück. Er übernimmt als Instruktor der Armee eine neue Funktion in Herisau. Ulrich Friedli gehört der SVP an und tritt ein Jahr vor Ende der Amtsperiode aus dem Rat zurück. Ulrich Friedli war auf 1. Januar 2002 in den Gemeinderat gewählt worden und wurde auf 2006 wiedergewählt. Als Bildungsvorsteher stand er bis vor Kurzem der Schulkommission für die Primarstufe vor und ist Delegierter in verschiedenen Gremien. Er ist zudem Vizegemeindepräsident und Vizegemeinderatspräsident von Oberdiessbach. Der Gemeinderat bedauert den Rücktritt. Gestützt auf das gültige Wahlreglement kann die SVP jetzt einen Wahlvorschlag einreichen.
 

Neues Einbürgerungsverfahren in Oberdiessbach (24. April 2008)
Der Gemeinderat Oberdiessbach hat das gemeindeinterne Vorgehen für die Einbürgerung von ausländischen Staatsangehörigen neu geregelt. Ab 1. Mai 2008 wird insbesondere die Verständigungsfähigkeit in einer schweizerischen Amtssprache gemessen. Einbürgerungswillige Personen müssen nachweisen, dass sie über genügend Sprachkenntnisse verfügen, um sich an einfachen Alltagsgesprächen beteiligen zu können. Das geforderte Sprachniveau entspricht der Stufe A2 nach europäischem Sprachportfolio. Weiter werden Grundkenntnisse über den politischen und gesellschaftlichen Staatsaufbau in der Schweiz verlangt. Die Gemeinde bietet in Zusammenarbeit mit einer externen Schule die entsprechenden Kursmodule an. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit den neuen Vorgaben die Integration besser beurteilen zu können und das Einbürgerungsverfahren dadurch transparenter zu gestalten. Die Richtlinien über die ordentliche Einbürgerung von ausländischen Staatsangehörigen zum Herunterladen in der Rubrik Politik/Erlasse...
 
Jahresrechnung 2007 von Oberdiessbach im Plus (24. April 2008)
Die Jahresrechnung 2007 schliesst bei einem Aufwand von 15,5 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 252'000 Franken ab, der dem Eigenkapital zugewiesen wird. Die Abweichung gegenüber dem Voranschlag, welcher einen Aufwandüberschuss von 266'000 Franken vorsah, entspricht 518'000 Franken oder 3,4 % bezogen auf den effektiven Gesamtaufwand. Das Eigenkapital beträgt neu 4,6 Mio. Franken, was knapp 16 Steuerzehnteln entspricht. Das positive Rechnungsergebnis ist hauptsächlich auf Mehrerträge gegenüber dem Voranschlag von 260'000 Franken bei den beiden aperiodischen Steuerarten Gewinn- und Kapitalsteuern von juristischen Personen und den Vermögensgewinnsteuern zurückzuführen. Zudem mussten 113'000 Franken weniger in den Lastenausgleich Sozialhilfe bezahlt werden als budgetiert. Der Buchgewinn von 349'000 Franken aus dem Verkauf einer Liegenschaft des Finanzvermögens wurde wie im Voranschlag vorgesehen mit zusätzlichen Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen vollständig neutralisiert. Mit netto 0,94 Mio. Franken wurde 2007 insgesamt 27 % weniger investiert als im Budget vorgesehen. Dies ist in erster Linie auf die höheren Anschlussgebühreneinnahmen in den Spezialfinanzierungen Abwasser und Elektrizität zurückzuführen. Die Ausgaben konnten vollständig selber finanziert, die Schulden sogar von 3 auf 2 Mio. Franken reduziert werden. Mit 337'000 Franken war die Sanierung des Spezialtraktes in der Sekundarschulanlage der grösste Ausgabenposten. Die Jahresrechnung 2007 wird am 2. Juni 2008 der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
 
Die Gemeindeversammlung in Oberdiessbach genehmigt alle Anträge (3. Dezember 2007)
An der gestrigen Gemeindeversammlung in haben die anwesenden 90 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger allen Geschäften zugestimmt. Das Budget 2008 wurde diskussionslos genehmigt, ebenso die Kredit-abrechnung über den Bau der Werkleitungen Wässermatte/Lindenstrasse. Für die Feuerwehr wird ein Atemschutzfahrzeug im Wert von 140'000 Franken angeschafft. Die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe erhalten eine neue Informatikanlage mit 25 Arbeitsstationen. Die Versammlung hat auch der Sanierung der Werkanlagen im Gumiweg und der baulichen Umgestaltung der Strasse im Wert von insgesamt 840'000 Franken zugestimmt. Im Weiteren wurde die Sanierung des alten Sekundarschulhauses mit einem Baukredit von 773'000 Franken genehmigt und dem überarbeiteten Elektrizitätsversorgungsreglement zugestimmt. Die Versammlung hat die beantragten Kredite von insgesamt über 1,8 Millionen Franken allesamt diskussionslos genehmigt, sodass die Versammlung nach Fünfviertelstunden von Gemeindepräsident Hans Rudolf Vogt sichtlich zufrieden beendet wurde.
 
Voranschlag 2008 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (26. Oktober 2007)
Der vom Gemeinderat zuhanden der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2007 verabschiedete Voranschlag 2008 sieht einen Aufwandüberschuss von 213'000 Franken vor. Die Laufende Rechnung 2008 weist einen Gesamtaufwand von Fr. 16'382'800.00 aus. Das Defizit entspricht 0,7 Steuerzehnteln. Die Steueranlagen und Gebührenansätze 2008 bleiben unverändert. Das Eigenkapital von Oberdiessbach beträgt zurzeit rund 4,31 Mio. Franken. Die Hauptgründe für den budgetierten Aufwandüberschuss sind die gegenüber dem Vorjahresbudget um voraussichtlich 72'000 Franken angestiegenen harmonisierten Abschreibungen aufgrund der geplanten hohen Investitionen sowie die ansteigenden Zahlungen in die kantonalen Lastenverteiler (insbesondere in den LA Sozialversicherungen). Im Vergleich mit der Jahresrechnung 2006 steigen diese um voraussichtlich Fr. 144.00 (14 %) auf Fr. 1'160.00 pro Einwohner an. Die um 6,5 % gegenüber dem Vorjahresbudget höher prognostizierten Steuern vermögen diese Mehraufwendungen nicht zu decken. In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von insgesamt 2,458 Mio. Franken geplant. Davon betreffen 1,064 Mio. Franken die gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungen Abwasserentsorgung, Elektrizitätsversorgung und Feuerwehr. 1,394 Mio. Franken sind für Investitionen im Steuerhaushalt vorgesehen. Grössere Vorhaben 2008 sind die 1. Tranche in der Höhe von Fr. 500'000.00 der Sanierung bzw. des Umbaus der Liegenschaft Mattenweg 2 u.a. für den Umzug des Regionalen Sozialdienstes sowie die bauliche Sanierung des Gumiwegs inklusive Kanalisations- und Stromleitungen für insgesamt netto Fr. 787'000.00. Beide Verpflichtungskredite werden den Stimmberechtigten ebenfalls an der nächsten Gemeindeversammlung zum Beschluss unterbreitet.
Unwetterschäden vom Juli und August 2007 (21. September 2007)
Der Gemeinderat hat für Behebung der Unwetter-Schäden vom 21. Juli und 8. August 2007 zwei Kredite genehmigt. Am Diessbach werden der Langenegg- und der Julisgraben wieder instand gestellt. An der Kiese wird die Mauer im Uferbereich zwischen der Stalder AG und der Neopac repariert. Die Verbauungen an den beiden Gewässern kosten insgesamt 45'000 Franken. Weitere 15'000 Franken werden aufgewendet für den Wegaufbau der Diessbachgrabenstrasse und die Instandstellung der Entwässerungseinrichtungen.
 
Ortsplanung kommt voran (23. August 2007)
Der kantonale Vorprüfungsbericht über die revidierte Ortsplanung Oberdiessbach liegt vor. Die federführende Amtsstelle bescheinigt der Gemeinde gute Arbeit. Die Unterlagen seien fachlich und gestalterisch von überzeugender Qualität. Mit dem breit abgestützten Planungsprozess wirke das Resultat dementsprechend glaubwürdig.
Die bereits im Mitwirkungsverfahren vorgeschlagenen neuen Bauzonen sind gemäss kantonaler Einschätzung grundsätzlich zulässig.
Neben untergeordneten Bereinigungen sind einzelne Grundsatzfragen über die Bauzonenvorschriften zu entscheiden. Der Gemeinderat hat bereits früher beschlossen, neue Bauzonen einzig in ordentliche Nutzungszonen einzuteilen. Auf Zonen mit Planungspflicht (ZPP) will der Gemeinderat generell verzichten, da sich dieses Instrument in der Vergangenheit als wenig praxistauglich erwies.
Der Gemeinderat bereinigt nun die Planungsunterlagen zusammen mit der kantonalen Fachstelle. Im Anschluss werden die Unterlagen mit einer Einsprachemöglichkeit öffentlich aufgelegt werden.
 
Feuerbrand in Oberdiessbach (29. Juni 2007)
In Oberdiessbach sind weit über 100 Kern- und Obstbäume an Feuerbrand erkrankt. Laut dem amtlichen Feuerbrand-Kontrolleur sind 42 Baumbesitzer betroffen. Kontrolleur Martin Gerber hat in den letzten Tagen den Rundgang durchs Dorf abgeschlossen und die betroffenen Baumbesitzer informiert. Die erkrankten Bäume müssen gerodet und verbrannt werden. Die Rodungen werden derzeit geplant und dauern voraussichtlich bis in den Winter.

Verdachtsfälle auf Feuerbrand sind zu melden an Martin Gerber, Bowil, Tel. 031 711 33 46. Alle Infos über Feuerbrand...
 

 
Jahresrechnung 2006 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (18. April 2007)
Die Jahresrechnung 2006 schliesst bei einem Aufwand von 16,34 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von knapp 578'000 Franken ab, der dem Eigenkapital zugewiesen wird. Die Abweichung gegenüber dem Voranschlag, welcher einen Aufwandüberschuss von 138'000 Franken vorsah, entspricht 716'000 Franken oder 4,4 % bezogen auf den effektiven Gesamtaufwand. Das Eigenkapital beträgt neu 4,31 Mio. Franken, was rund 14 Steuerzehnteln entspricht.
Hauptverantwortlich für das erfreuliche Rechnungsergebnis sind die gegenüber dem Budget um 620'000 Franken (13,3 %) höheren Steuererträge. Nach Jahren mit stagnierenden Einkommens- und Vermögenssteuern von natürlichen Personen sind diese unerwartet um 455'000 Franken höher ausgefallen als im Vorjahr. Zudem sind die Beiträge in die kantonalen Lastenverteiler weniger stark angestiegen als befürchtet und liegen um 112'000 Franken unter dem Budgetwert. Ausserordentliche Buchgewinne aus dem Verkauf von Wertschriften des Finanzvermögens von 774'000 Franken wurden mit übrigen Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen des Steuerhaushaltes vollständig neutralisiert, wobei der dafür notwendige (Rest-)Nachkredit von 474'000 Franken noch durch die Gemeindeversammlung genehmigt werden muss.
Mit 1,41 Mio. Franken entsprechen die Nettoinvestitionen 2006 ziemlich genau dem budgetierten Betrag. Sie konnten vollständig selber finanziert werden. Die grössten Ausgabenposten waren der Neubau des Kreisels beim Dorfeingang Süd mit den gleichzeitig vorgenommenen Werkleitungssanierungen für insgesamt netto 476'000 Franken sowie die Neuerstellung der Trafostation bei der Hoffmann Neopac AG für netto 295'000 Franken.
Die Jahresrechnung 2006 wird am 4. Juni 2007 der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.

 
Ortsplanung Oberdiessbach vor dem Abschluss (15. März 2007)
Die Revisionsarbeiten an der Ortsplanung Oberdiessbach sind vorderhand abgeschlossen. Der Gemeinderat reicht den Zonenplan, das Gemeindebaureglement, den Verkehrsrichtplan und den umfassenden Erläuterungsbericht an den Kanton zur Vorprüfung ein. Die Gemeinde soll in den nächsten 15 Jahren moderat wachsen. Dazu werden neu 3,1 Hektaren Bauland eingezont. Weitere 3,1 Hektaren muss sich die Gemeinde als freie Kapazitäten im rechtsgültigen Zonenplan anrechnen lassen. Mit total 6,2 Hektaren Bauland unterschreitet der Gemeinderat die Vorgaben des Kantons, respektive der Region deutlich (7,9 ha, resp. 9,6 ha). Mit der Einzonung von Bau- oder Gewerbeland steigt der Wert der Parzellen über Nacht teilweise beträchtlich. Grundeigentümer, die durch Planungsmassnahmen zusätzliche Vorteile erhalten, sollen verpflichtet werden, 30 % des Planungsmehrwertes für öffentliche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Der Gemeinderat will den finanziellen Planungsausgleich für Schulhäuser, Strassensanierungen und dergleichen verwenden. Die erhaltenswerten Objekte, wie beispielsweise Baumreihen und –gruppen oder Trockenwiesen und Teiche, wurden in den Zonenplan und im Baureglement aufgenommen. Für die Pflege und den Erhalt der Objekte kann der Gemeinderat in Zukunft finanzielle Abgeltungen entrichten. Die Lesbarkeit des Baureglementes wurde verbessert und der Inhalt entschlackt. Die wesentlichen öffentlichen Anliegen der Gemeinde sind mit messbaren Bestimmungen und klaren Kompetenzzuordnungen versehen. So wurde beispielsweise das Reklamewesen, der Energieartikel und der Abstand von den Gewässern neu geregelt. Die Wahl der Dachform soll in Oberdiessbach weitgehend frei werden. Mit dem Verkehrsrichtplan werden die Anliegen der Verkehrsteilnehmer mit der Siedlungsentwicklung aufeinander abgestimmt. Der Gemeinderat will die Verkehrssicherheit erhöhen und heutige Gestaltungsdefizite abbauen. Die Ortsdurchfahrt soll verbessert und Wohn- und Gewerbequartiere geordnet erschlossen werden. Das neue Rasenspielfeld soll bei der Ziegelei im Gebiet „Leimen“ realisiert werden. Der Gemeinderat beabsichtigt, den heutigen Standort im Diessbachgraben aufzugeben und eine neue Anlage mit Rasenspielfeld, Trainingsfeld und Garderobe zu planen. Nach der kantonalen Vorprüfung wird die Ortsplanung öffentlich aufgelegt. Der Gemeinderat beabsichtigt, die Revisionsarbeiten gegen Ende Jahr den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern zum Beschluss vorzulegen.
 

 
Voranschlag 2007 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (26. Oktober 2006)
Der vom Gemeinderat zuhanden der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2006 verabschiedete Voranschlag 2007 sieht einen Aufwandüberschuss von 265'600 Franken vor. Die Laufende Rechnung 2007 weist einen Gesamtaufwand von Fr. 15'751'800.00 aus. Das Defizit entspricht einem Steuerzehntel. Im Budget ist die vom Gemeinderat beschlossene Reduktion der Strompreise per 1.10.2006 um durchschnittlich 6 % bereits inbegriffen. Die Steueranlagen und übrigen Gebührenansätze 2007 bleiben ansonsten unverändert. Das Eigenkapital von Oberdiessbach beträgt zur Zeit rund 3,73 Mio. Franken. Der Hauptgrund für den budgetierten Aufwandüberschuss sind die gegenüber dem Vorjahresbudget um voraussichtlich 6 % oder 174'000 Franken ansteigenden Zahlungen in die kantonalen Lastenverteiler. Im Vergleich mit der Jahresrechnung 2005 steigen diese gar um 278'000 Franken (10 %) an. Wobei alleine der Beitrag in den Lastenausgleich „Sozialhilfe“ voraussichtlich gegenüber dem Vorjahresbudget um 134'500 (13,5 %) und gegenüber der Rechnung 2005 um 210'000 (22,5 %) Franken zunehmen wird. Die etwas höher prognostizierten Steuern vermögen diese Mehraufwendungen nicht zu decken. In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von insgesamt 1,283 Mio. Franken geplant. Davon betreffen 549'000 Franken die gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungen Abwasserentsorgung und Elektrizitätsversorgung. Fr. 733'500.00 sind für Investitionen im Steuerhaushalt vorgesehen. Der Voranschlag 2007 sowie der Finanzplan 2007 – 2011 können bei der Gemeindeverwaltung Oberdiessbach bezogen werden.
 
Regionales Altersleitbild erarbeitet (29. Mai 2006)
Nach kantonalen Vorgaben müssen die Gemeinden über ein Altersleitbild verfügen. Im Frühjahr 2004 hat der Gemeinderat Oberdiessbach eine Projektgruppe eingesetzt, um für die Region Oberdiessbach erstmals ein Altersleitbild zu erarbeiten. Das Leitbild soll in den Gemeinden Aeschlen, Bleiken, Brenzikofen, Herbligen, Linden und Oberdiessbach gelten. Die Projektgruppe bestand aus Vertretern der Alters- und Gesundheitsorganisationen, der freiwilligen Helfern, der Kirchgemeinden, der Politik und des Regionalen Sozialdienstes Oberdiessbach. Die Gruppe verschaffte sich mittels Fragebogen einen Überblick über die Wünsche und Bedürfnisse der älteren Generation. Die Umfrageergebnisse sind mit dem theoretischen und praktischen Wissen der Fachleute aus der Projektgruppe ergänzt und zu einem ersten Altersleitbildentwurf verarbeitet worden. Die beteiligten Gemeinden haben sich in zwei Vernehmlassungen zum Entwurf geäussert. Im April 2006 wurde das regionale Altersleitbild definitiv verabschiedet. Das regionale Altersleitbild gibt in sechs Handlungsbereichen Hinweise für ein altersgerechtes Leben in der Region. Zu den Themen Hilfe und Pflege im Alter, Essen und Einkaufen, Beratung und Begleitung, Lebensgestaltung und Kontakte, Wohnen und Verkehr und bauliche Massnahmen wurden Thesen formuliert. Unter anderem wird angeregt, vermehrt auf altersgerechte Wohnungen hinzuarbeiten und eine Alterswohnsiedlung zu fördern. Weitere Anliegen sind die Förderung von gutbegehbaren und rollstuhlgängigen Spazierwegen, Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs (Busbetrieb STI), Schaffung eines Seniorenrates und die Ernennung eines regionalen Beauftragten für Altersfragen. Das regionale Altersleitbild liegt ab Juni 2006 in den sechs Gemeindeverwaltungen, bei den Alters- und Gesundheitsorganisationen und in den Arztpraxen der Region auf. Zudem wird es im Internet auf den jeweiligen Gemeindeseiten aufgeschaltet. Schliesslich kann das regionale Altersleitbild beim Regionalen Sozialdienst in Oberdiessbach bestellt werden. Regionales Altersleitbild (PDF 185 kB)
 

 
Oberdiessbach: Höchstgeschwindigkeit am nördlichen Dorfeingang wird herabgesetzt (24. Mai 2006)
Das kantonale Tiefbauamt reduziert die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Kantonsstrasse im Bereich Schlupf/Bleicherei bis Dorfeingang Oberdiessbach. Die heute zulässigen 80 km/h werden auf 60 km/h beschränkt. Der Gemeinderat hat sich für die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit eingesetzt. Die Temporeduktion erhöht die Verkehrssicherheit und schützt die schwächeren Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Das kantonale Tiefbauamt wird demnächst die entsprechende Verfügung publizieren.
 

 
Jahresrechnung 2005 der Gemeinde Oberdiessbach mit Ertragsüberschuss (20. April 2006)
  Die Laufende Rechnung 2005 schliesst bei einem Aufwand von Fr. 14'621'479.94 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 147'753.11 ab, der dem Eigenkapital zugewiesen wird. Dieses beträgt nun rund 3,73 Mio. Franken oder gut 13 Steuerzehntel. Gegenüber dem Voranschlag, welcher einen Aufwandüberschuss von Fr. 253'200.00 vorsah, entspricht die Abweichung rund 400'000 Franken oder 2,7% bezogen auf den effektiven Gesamtaufwand. Das positive Rechnungsergebnis ist in erster Linie auf Mehrerträge aus Gemeindesteuerteilungen (um 230'000 Franken) zurückzuführen. Die kantonale Steuerverwaltung hat u.a. etliche „alte“ Teilungspläne 1999–2001 im Rechnungsjahr 2005 erledigt, die wesentliche Steueranteile zugunsten der Gemeinde Oberdiessbach ergaben. Ansonsten entsprechen die verbuchten Steuererträge insgesamt ziemlich genau den budgetierten Werten. Zum besseren Ergebnis haben auch noch diverse „kleinere“ Einsparungen in etlichen Bereichen des Steuerhaushaltes beigetragen. Ein ausserordentlicher Buchgewinn von Fr. 459'000.00 aus Anlagen des Finanzvermögens wurde mittels übrigen Abschreibungen in derselben Höhe neutralisiert. Dieser Nachkredit muss allerdings von der Gemeindeversammlung noch genehmigt werden. In der Investitionsrechnung sind die Nettoinvestitionen mit Fr. 1'010'371.75 um die Hälfte tiefer ausgefallen als budgetiert. Der Hauptgrund für die wesentlich geringeren Ausgaben liegt bei der erneuten Verzögerung im Zusammenhang mit der Erstellung des Verkehrskreisels Thun-/Lindenstrasse inklusive den dazugehörenden Werkleitungssanierungen. Die Jahresrechnung 2005 wird am 12. Juni 2006 der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
 
Lesen bis zur Kirchturmspitze - geschafft! (15. März 2006)
Das anlässlich des Leseförderungsprojekts „achtung, fertig ... lesen!“ gesteckte Ziel, die Höhe des 42 Meter hohen Kirchturms von Oberdiessbach zu erlesen, wurde deutlich übertroffen. Es wurde sogar so viel gelesen, dass die aufeinander gestapelten Bücher die Höhe von 59 Meter, 5 cm und 9 mm erreichten. Die Leserinnen und Leser wurden in drei Kategorien eingeteilt: 1. bis 6. Klasse, 7. Klasse bis 20-Jährige und Erwachsene. Vor allem die Kinder der ersten Kategorie haben eine riesige Leseleistung vollbracht. Sie alleine haben mit ihren relativ dünnen Büchern etwas über 31 Meter gelesen. In den vierzehn Wochen des Leseförderungsprojekts wurden insgesamt 983 Lesepässe zurückgebracht. Am 4. März wurden in den drei Kategorien die Gewinnerinnen und Gewinner der Schlusspreise ermittelt. Ganz im Sinne der Leseförderung gab es Büchergutscheine zu gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a der Primarschule Oberdiessbach werden mit einem Znüni für die grösste Klassenleistung honoriert, sie alle haben zusammen 4 Meter, 87 cm und 5 mm gelesen. Die Bibliothekarinnen der Mediothek, die Lehrerinnen und Lehrer der Primarschule und der Sekundarstufe I hoffen nun, dass die Lesebegeisterung auch ohne zusätzlichen Ansporn eines Wettbewerbs anhält. Es wäre schön, wenn das eine oder andere Kind in den letzten drei Monaten Freude am Lesen gefunden hätte.

Die Gewinnerinnen und Gewinner
Büchergutschein im Wert von Fr. 50.-:
Goran Gazibaric, Leonie Brühwiler, Maya Schmid
Büchergutschein im Wert von Fr. 30.-:
Dominic Stucki, David Baumann, Christa Mathys
Büchergutschein im Wert von Fr. 20.-:
Marina Aebischer, Bastian Siegenthaler, Peter Wüthrich

Ortsplanungsrevision Oberdiessbach (4. März 2006)
Vom 3. Januar bis 3. Februar 2006 ist die überarbeitete Ortsplanung bei der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegen. Im Mitwirkungsverfahren sind 27 Eingaben an den Gemeinderat gelangt. Neben vielen Einzelanliegen bewegen die Themen Verkehr und Rasenspielfeld am meisten. Beim Verkehr steht die Forderung nach mehr Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. Beim Rasenspielfeld werden die Notwendigkeit und der vorgesehene Standort im Diessbachgraben in Frage gestellt. Verschiedene Mitwirkende wünschen, dass im Baubewilligungsverfahren die Dachform für neue Gebäude nicht frei wählbar wird oder haben neue Einzonungswünsche an den Gemeinderat eingereicht. Der Gemeinderat wird die Eingaben nun prüfen und darüber befinden. Anschliessend wird der Mitwirkungsbericht veröffentlicht.
 
Gemeinderat Oberdiessbach verteilt die Ressorts (11. November 2005)
Am 1. Januar 2006 beginnt eine neue Amtsperiode im Gemeinderat Oberdiessbach. Der neu zusammengesetzte Rat hat nach den Urnenwahlen die Ressorts verteilt. Kein Ressortwechsel der Bisherigen. Christoph Joss (SP) übernimmt neu das Ressort „Öffentliche Sicherheit“. Walter Feuz (EVP) wird das Ressort „Soziales“ betreuen. Die wiedergewählten Ratsmitglieder behalten ihre bisherigen Aufgaben. Ueli Friedli (SVP) ist vom neuen Gemeinderat einstimmig zum Vizegemeindepräsidenten und damit auch Vizeratspräsidenten für die Legislatur 2006 bis 2009 wiedergewählt worden.
 
Ressort Vorsteher Stellvertreter
Präsidiales Hans Rudolf Vogt (FDP) Ueli Friedli
Bildung, Sport, Kultur Ueli Friedli (SVP) Willy Baumann
Tiefbau und Betriebe Willy Baumann (FDP) Ueli Friedli
Bauwesen Niklaus Hadorn (SVP) Christoph Joss
Finanzen Anton Rothen (FDP) Walter Feuz
Öffentliche Sicherheit Christoph Joss (SP) Niklaus Hadorn
Soziales Walter Feuz (EVP) Anton Rothen
 

 
Voranschlag 2006 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (9. November 2005)
Der vom Gemeinderat zuhanden der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2005 verabschiedete Voranschlag 2006 sieht einen Aufwandüberschuss von 137'900 Franken vor. Die Laufende Rechnung 2006 weist einen Gesamtaufwand von Fr. 15'734'500.00 aus. Das Defizit entspricht 0,5 Steuerzehnteln. Die Steueranlagen und Gebührenansätze sollen dabei unverändert bleiben. Das Eigenkapital von Oberdiessbach beträgt zur Zeit rund 3,58 Mio. Franken. Hauptgründe für den budgetierten Aufwandüberschuss sind einerseits die gegenüber dem Vorjahresbudget um voraussichtlich 5,8 % ansteigenden Zahlungen in die kantonalen Lastenverteiler, andererseits ist ein tieferer Zuschuss aus dem Finanzausgleich zu erwarten. Auch die Steuererträge müssen gegenüber dem Vorjahr um 1,6 % tiefer prognostiziert werden. Demgegenüber stehen der zusätzliche einmalige Ertrag aus dem Verkauf von Anlagen des Finanzvermögens sowie der wesentlich tiefere Sachaufwand, welche das Defizit jedoch auch nicht verhindern können. In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von insgesamt 1,697 Mio. Franken geplant. Davon betreffen 905'000 Franken die gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungen Abwasserentsorgung und Elektrizitätsversorgung. Fr. 792'000.00 sind für Investitionen im Steuerhaushalt vorgesehen. Über den aktuellen Finanzplan wird ebenfalls an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2005 orientiert werden. Der Voranschlag 2006 sowie der Finanzplan 2006 - 2010 können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.
 
Korrektur Wahlergebnis für Baukommission (26. September 2005)
Die gestern gemeldete Sitzverteilung für die Baukommission war fehlerhaft: Anstelle der FDP gewinnt die SVP den sechsten Sitz. Damit ist anstatt Markus Hirschi (FDP) neu Walter Lüthi (SVP) in die Baukommission gewählt worden. Oberdiessbach kennt nach gültigem Wahlreglement (Art. 47 ff) eine gesonderte Berechnungsformel für die Verteilung der Restmandate im Verhältniswahlverfahren. Die korrekte Berechnungsformel hat hingegen keine Auswirkungen auf die übrigen Behörden, weder im Gemeinderat noch in den Kommissionen. Die Wahlresultate werden für Oberdiessbach nicht im Nationalratsproporz ausgemittelt, sondern nach einer eigenen Regelung mit Stimmrestermittlung. Die fehlerhafte Formel war für den verantwortlichen Wahlleiter im Vorfeld nicht erkennbar, da es auf Grund der schriftlichen Bestätigung der EDV-Lieferantin keinen Anlass gab, die angewendete Formel zu hinterfragen.
 

 
Oberdiessbach spendet 6’000 Franken an die Glückskette Schweiz (1. September 2005)
Der Gemeinderat Oberdiessbach überweist der Glückskette 2 Franken pro Einwohner zu Gunsten der Geschädigten des Unwetters in der Schweiz. Auf Gemeindegebiet sind zwar auch einige Wasserschäden zu beklagen, diese sind jedoch im Vergleich zu anderen Gemeinden gering geblieben. Dank dem raschen Einsatz von Feuerwehr und freiwilligen Helfern konnten die Bachläufe schnell gesäubert werden, womit ein grösserer Schaden abgewendet wurde.
 

 
Gemeinderat Oberdiessbach will Liegenschaft Freimettigenstrasse 4 kaufen (7. Juli 2005) 
Die heutigen Eigentümer haben das Wohn- und Geschäftshaus der Gemeinde zum Kauf anerboten. Das Haus ist mit dem dahinter liegenden Werkhof der Gemeinde zusammengebaut, dadurch ergibt sich für die Gemeinde ein Mehrwert. Gemeinderat und Eigentümerschaft sind sich handelseinig: Die Gemeinde kann die Liegenschaft zum amtlichen Wert erwerben. Der Rat wird der Gemeindeversammlung vom 5.12.2005 die Zustimmung zum Kauf beantragen.
 
Ehrungen am Sommerfestival Oberdiessbach (7. Juli 2005)
Am letzten Sommerfestival vom 18. Juni 2005 hat der Gemeinderat folgende Vereine und Personen geehrt:
- Gruppe Wido der Feldschützengesellschaft Oberdiessbach (Gewinner Huguenin-Preis im Jahre 2004)
- Volleyballclub Fruitcake (Aufstieg Damen und Herren in 1. Liga)
- FC Oberdiessbach (Ausbildung und Betreuung Jugendlicher)
- Martin Müller (Vize-Schweizermeister Sturmgewehr Standardschiessen)
- Ivan Thomi und Fabian Graf als erfolgreiche Kunsturner
 
Sanierungen im Leitungsnetz (7. Juli 2005)
Im Rahmen der Generellen Entwässerungsplanung werden in diesem Jahr verschiedene Abwasserleitungen saniert oder ersetzt. Der Gemeinderat hat für folgende Projekte Baukredite freigegeben: 3. Etappe Kanalsanierung Rain (92'000 Fr.); 4. Etappe Kanalsanierung Burgdorf-, Thun- und Wilstrasse (75'000 Fr.) Leitungsneubau Primarschulhaus (32'600 Fr.) und diverse Schachtsanierungen (19'600 Fr.). Der Gemeinderat hat im Weiteren als erstes Organ einen Kredit für den Ersatz der Kanalisationsleitung im Stockhornweg genehmigt. Die Kosten belaufen sich auf Fr. 195'000.00 und werden der Gemeindeversammlung vom 5.12.2005 zur Genehmigung unterbreitet.
 
Ortsplanung - Neu mit Planungsausgleich (7. Juli 2005)
Die Ortsplanung der Gemeinde Oberdiessbach wird derzeit überarbeitet. Der Gemeinderat will in diesem Zusammenhang neu das Instrument des Planungsausgleichs einführen. Wo neu eingezont wird oder infolge einer Planungsmassnahme ein wesentlicher Mehrwert entsteht, ist dieser zu Handen der öffentlichen Hand finanziell auszugleichen. Damit leistet beispielsweise der Eigentümer einer neuen Bauparzelle einen Beitrag an die öffentlichen Infrastrukturkosten wie Schul- oder Freizeitanlagen der Gemeinde.
 

 
Fusionsabklärungen der Gemeinden Aeschlen und Oberdiessbach (Medienmitteilung der Arbeitsgruppe Fusionsabklärungen; 7. Juli 2005)
Die Umfrageergebnisse liegen vor: Kommissionsmitglieder und betroffene Vereinsvertreter beider Gemeinden äussern sich grundsätzlich positiv zur möglichen Fusion von Aeschlen und Oberdiessbach. Bei den Antwortenden steht klar die Fusion im Vordergrund, während weitere Zusammenarbeitsformen als weitgehend ausgeschöpft betrachtet werden. Der aktuelle Gemeindevergleich zeigt auch auf, dass bereits in vielen Bereichen eng zusammengearbeitet wird – so beispielsweise bei der Feuerwehr, dem Sozialdienst oder der AHV-Stelle. Der Strom wird von beiden Gemeinden bei der BKW bezogen, ebenso sind beide Gemeinden stets auch im selben Gemeindeverband vertreten – beispielsweise beim Abwasserverband, dem Sekundarschulverband oder dem Altersheimverband. Die wenigen unterschiedlich organisierten Bereiche, wie das Mietamt, lassen sich aus rechtlicher Sicht ohne weiteres neu regeln. Für die Schulen sind Lösungsvorschläge gefordert. Der Schulbereich stellt die Arbeitsgruppe vor eine grössere Herausforderung: Angesichts der Anforderungen und Veränderungen im Bildungsbereich besteht noch keine Klarheit darüber, ob die Schule Aeschlen in den Schulstandort Oberdiessbach integriert werden soll oder nicht. Eventuell sind Teillösungen möglich. Es sind nun weitere Abklärungen nötig, um Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Die Arbeitsgruppe wird nun ihren Grundlagebericht zu Handen beider Gemeinden erarbeiten. Am 17. Oktober findet eine Informationsveranstaltung für die Behördemitglieder beider Gemeinden statt, die Bevölkerung wird an den Gemeindeversammlungen vom 1. und 5. Dezember 2005 informiert.
 

 
Jahresrechnung 2004 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (14. April 2005)
Die Laufende Rechnung 2004 schliesst bei einem Aufwand von Fr. 13'956'663.50 mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 370'441.25 ab, der dem Eigenkapital entnommen wird. Dieses beträgt nun noch rund 3,58 Mio. Franken. Gegenüber dem Voranschlag, welcher einen Aufwandüberschuss von Fr. 129'800.00 vorsah, entspricht die Abweichung 1,7 % bezogen auf den effektiven Gesamtaufwand. Das defizitäre Rechnungsergebnis ist in erster Linie auf die markante Ertragseinbusse bei den Einkommens- und Vermögenssteuern zurückzuführen. Obwohl die Steuererträge im Voranschlag 2004 vorsichtig und realistisch prognostiziert worden sind, konnten diese, hauptsächlich aufgrund von sehr hohen Rückzahlungen aus Vorjahren, bei weitem nicht erreicht werden. Bei den Einkommenssteuern beziffern sich die Rückzahlungen für die Steuerjahre 1998 bis 2003 auf netto 375'000 Franken. Zudem mussten noch Vermögenssteuern von netto 238'000 Franken aus den Jahren 2001 bis 2003 zurückerstattet werden. Dies ist die Folge von zu hohen und per 31.12.2003 zu zahlreichen provisorischen Steuerveranlagungen. Erfreut zeigt sich der Gemeinderat jedoch aufgrund der Tatsache, dass auf der Aufwandseite relativ wenige Überschreitungen vorliegen und die Anzahl der Nachkredite so minimiert werden konnte. In der Investitionsrechnung sind die Nettoinvestitionen mit Fr. 991'227.85 insgesamt um 41 % tiefer ausgefallen als budgetiert. Der Hauptgrund für die geringeren Ausgaben liegt bei der Verzögerung im Zusammenhang mit der Erstellung des Verkehrskreisels Thun-/Lindenstrasse inklusive den dazugehörenden Werkleitungssanierungen. Die Jahresrechnung 2004 wird am 6. Juni 2005 der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
 
Fusionsabklärungen Aeschlen-Oberdiessbach (4. April 2005)
Der Regierungsrat unterstützt die Fusionsabklärungen der Gemeinden Aeschlen und Oberdiessbach beratend und finanziell. Der bernische Regierungsrat hat beschlossen, die Hälfte der veranschlagten Projektkosten von Fr. 72'460.00 zu tragen. Zudem wird das Amt für Gemeinden und Raumordnung die Abklärungen beratend unterstützen. Die interkommunale Arbeitsgruppe hat unterdessen an zwei Informationsveranstaltungen Behördenmitglieder und Personal beider Gemeinden über die bisherigen Arbeiten informiert. An den Veranstaltungen wurde auch ein erster Bericht in Form eines Gemeindevergleiches ausgehändigt. Die Standortbestimmung zeigt die heutige Organisationsform, den Datenstand und die Schülerzahlen beider Gemeinden auf. Die Behörden beider Gemeinden sind nun gefordert: Die Kommissionen sollen aufzeigen, wie Ihr Verantwortungsbereich im Falle einer Fusion oder einer vertieften Zusammenarbeit künftig organisiert sein könnte. Zudem interessiert sich die Arbeitsgruppe für die jeweiligen Vor- und Nachteile aus Sicht der Betroffenen. Zum Herunterladen: Gemeindevergleich Aeschlen - Oberdiessbach: Standortbestimmung für Fusionsabklärungen (PDF 102 kB). Der Vergleich kann auch am Schalter der Gemeindeverwaltung bezogen werden.
 
Kulturverein Oberdiessbach übernimmt das BuumeHus (21. März 2005)
Für das Baumann/Zuber-Haus (Bild) an der Burgdorfstrasse wurde letzten Herbst ein innovativer Kulturhaus-Betreiber gesucht. Auf die Ausschreibung haben sich sieben interessierte Personen gemeldet. Mit dem ansässigen Kulturverein Oberdiessbach ist nun die ideale Betreiberin gefunden worden. Der Kulturverein führt das Haus unter dem griffigen Namen
„BuumeHus“. Die Verantwortlichen des Kulturvereins übernehmen ab sofort die Führung des Hauses und werden gemäss Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde die Stuben und die Gewölbekeller vermieten. Weiter sind Führungen durch den musealen Teil im alten Dorfladen geplant. Derzeit wird das Betriebskonzept erarbeitet und die Renovationsarbeiten gehen weiter, damit die Räume bald nutzungsbereit sein werden. Für den Sommer ist ein erster Anlass geplant.
 

 
Die Überbauung Sägereiareal gelangt in die entscheidende Bewilligungsphase (18. März 2005)
Nachdem die Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2004 der Änderung im Baureglement zugestimmt hatte, genehmigte auch der Kanton die neuen rechtlichen Vorgaben. Die hängige Einsprache ist abgewiesen worden. Letzte Woche reichte die Marazzi AG das Baugesuch für den Coop-Laden und die 24 Wohnungen bei der Bauverwaltung ein. Die Gemeinde prüft derzeit das Gesuch. Die amtliche Publikation ist noch ausstehend. Parallel zu dieser Arbeit wird von der Gemeinde nun auch die Ausführung des Verkehrskreisels Lindenstrasse/Thunstrasse weiter vorangetrieben. Das Arbeitsvergabeverfahren für den Kreiselbau und die Erneuerung der Werkleitungen wird derzeit vom beauftragten Ingenieurbüro vorbereitet. Die beteiligten Baupartner Marazzi AG, Kanton und Gemeinde Oberdiessbach überprüfen nun den gemeinsamen Bauphasenplan. Der Gemeinderat hofft, dass im Herbst die ersten Bauarbeiten an den Werkleitungen und dem Verkehrskreisel beginnen werden.
 
Mediothek Oberdiessbach mit Rekordumsatz (18. Januar 2005)
Die Mediothek Oberdiessbach konnte in ihrem dritten Betriebsjahr die Ausleihzahlen gesamthaft um 12,5 % auf 21'400 Ausleihen steigern. Der Bücher- und Medienbestand umfasst momentan 7375 Titel.
Besonders Anklang fanden im vergangenen Jahr die Lesung mit Katharina Zimmermann im Mai sowie die drei Vorlesenachmittage für die Kleinsten. Die Ausstellungen „Sie liebt mich, er liebt mich nicht“ und „Menschen“ vermochten ebenfalls zahlreiche Benutzerinnen und Benutzer in die Mediothek zu locken. Bereits als fester Bestandteil der Aktivitäten wurde dieses Jahr zum dritten Mal im November zum Mediothekskaffee eingeladen.
Für die Öffnungsstunde vor den Gemeindeversammlungen im Mai und Dezember wünscht sich das Mediotheksteam zukünftig noch mehr Besucherinnen und Besucher. Seit Beginn 2005 wird die Mediothek nach den Grundsätzen von New Public Management (NPM) geführt. Der Schulteil wurde vom Sekundarschulverband ebenfalls der Gemeinde überantwortet. Zwischen der Gemeinde Oberdiess-bach und der Mediotheksleiterin besteht eine Leistungsvereinbarung mit konkreten Zielvorgaben. Damit setzt die Gemeinde Oberdiessbach erstmals eine Gemeindeaufgabe im Sinne der wirkungsorientierten Verwaltung um.
 

 
Oberdiessbacher sagen Ja zu Fusionsgesprächen mit Aeschlen (14. Dezember 2004)
An der gestrigen Gemeindeversammlung war das Vorgehen unbestritten. Die Gemeindeversammlung unterstützte die vom Gemeinderat vorgeschlagenen Abklärungen diskussionslos. Damit können Fusionsabklärungen mit der Nachbargemeinde an die Hand genommen werden, nachdem Aeschlen bereits im Mai den Gesprächen zustimmte. Beide Gemeinderäte werden eine paritätische Arbeitsgruppe einsetzen, welche die Auswirkungen eines Zusammenschlusses in rechtlicher, finanzieller und politischer Hinsicht abklärt. Eine fortlaufende Information der Bevölkerung wird während der Untersuchung gewährleistet sein.
 
Gemeindehaus wird saniert und umgebaut (14. Dezember 2004)
Der Verpflichtungskredit über 595'000 Franken wurde an der Gemeindeversammlung ebenfalls genehmigt. Im nächsten Frühjahr werden die Büros der Verwaltung saniert und neu möbliert. Neben der besseren Kundenführung wird ein behindertengerechter Zugang erstellt. Die Erhöhung der Sicherheit und neue Kundenschalter stehen ebenfalls im Vordergrund.
 
Sägerei-Überbauung (14. Dezember 2004)
Die Gemeindeversammlung hat der Baureglementänderung für das Sägerei-Areal zugestimmt. Damit kann das überarbeitete Projekt der Firma Marazzi realisiert und der Coop-Laden neu im Erdgeschoss gebaut werden.
Der Verkehrskreisel und die Werkleitungen dürften im nächsten Frühjahr ausgeführt werden.
 
Voranschlag 2005 (14. Dezember 2004)
Der Voranschlag für 2005 wurde vom Souverän mit grosser Mehrheit gutgeheissen. Der Gemeinderat rechnet für 2005 mit einem Aufwandüberschuss von über 250'000 Franken.
 

 
Kantonale Agglomerationsstrategie und regionale Zusammenarbeit (14. Dezember 2004)
Der Gemeinderat Oberdiessbach spricht sich gegen das vom Regierungsrat vorgeschlagene Modell aus. Die Strategie ist einzig auf Agglomerationsgemeinden zugeschnitten und entfaltet kaum Wirkung für ländliche Gemeinden. Gerade für grössere Landgemeinden wie Oberdiessbach entstehen in der Siedlungsplanung mehr Nachteile. Die Einführung einer verbindlichen Regionalkonferenz wird daher abgelehnt, nicht zuletzt, weil sie in ihrer Legitimation krankt und die Gemeindeautonomie hemmt.
 
Bund kündigt Militärunterkunft (14. Dezember 2004)
Das VBS hat die Vereinbarung über die Gemeindeunterkunft aufgekündigt. Spätestens ab 30.6.2005 werden keine Truppen mehr in Oberdiessbach untergebracht werden. Der Gemeinderat bedauert den Entscheid, wobei er abzusehen war, nachdem die Militärküche im Restaurant Löwen seit längerem nicht mehr benutzbar war.
 

 
Voranschlag 2005 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach (4. November 2004)
Der Gemeinderat Oberdiessbach hat den Voranschlag 2005 zuhanden der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2004 verabschiedet. Die Laufende Rechnung 2005 weist darin bei einem Gesamtaufwand von Fr. 15'240'300.00 einen Aufwandüberschuss (Defizit) von Fr. 253'200.00 aus. Dieses Defizit entspricht 0,91 Steuerzehnteln. Das Eigenkapital von Oberdiessbach beträgt zur Zeit rund 3,95 Mio. Franken. Hauptgründe für den budgetierten Aufwandüberschuss sind einerseits die gegenüber dem Vorjahresbudget trotz gleichbleibender Steueranlage von 1,54 um 4,9 % tiefer prognostizierten Steuererträge, andererseits der um voraussichtlich 3,0 % ansteigende Sachaufwand. In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von insgesamt 2,023 Mio. Franken geplant. Davon betreffen 853'000 Franken die gebühren-finanzierten Spezialfinanzierungen Abwasserentsorgung und Elektrizitätsversorgung. Fr. 595'000.00 sind für den Umbau bzw. die Erneu-erung des Gemeindehauses vorgesehen. Über den aktuellen Finanzplan 2005 – 2009 wird ebenfalls an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2004 orientiert werden. Der Voranschlag 2005 sowie der Finanzplan 2005 – 2009 können bei der Gemeindeverwaltung Oberdiessbach bezogen werden.
 
Feuerwehrreglement überarbeitet (29. Oktober 2004)
Der Gemeinderat hat das Feuerwehrreglement überarbeitet und damit der aktuellen Gesetzgebung angepasst. So soll die Feuerwehrrechnung künftig als zweiseitige Spezialfinanzierung finanziell selbsttragend geführt werden. Der Gemeinderat beabsichtigt, die Wehrdienstersatzabgabe um ein halbes Prozent auf neu 3,5 % des Staatssteuerbetrages zu senken. Das Geschäft wird der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember unterbreitet.
 
Überprüfung Abfallwesen (29. Oktober 2004)
Die Abfallrechnung der Gemeinde Oberdiessbach wird dieses Jahr erneut mit einem Defizit abschliessen. Der Kostendeckungsgrad liegt noch bei knapp 90 %. Der Gemeinderat hat deshalb anfangs 2004 ein externes Büro mit der Erarbeitung einer Analyse beauftragt. Der detaillierte Bericht liegt nun ausgewertet vor und der Gemeinderat hat diverse Anpassungen beschlossen. So wird beispielsweise die Altglassammlung optimiert und auf das Zerschlagen von Glas künftig verzichtet. Damit erzielt die Gemeinde unter anderem bei der Ablieferung im Recyclingbetrieb einen höheren Ertrag. Die Glassammlung an der Burgdorfstrasse wird aufgehoben. Die übrigen Sammelstellen werden aufgewertet, neu gestaltet und müssen teilweise auf Grund gesetzlicher Auflagen erneuert werden. Auf das Sammeln von Leuchtstoffröhren wird künftig verzichtet. Aufwand und Ertrag stehen in keinem Verhältnis.Bei der Hauskehrichtsammlung, der Grünabfuhr und der Papier- und Kartonsammlung ist kein Abbau von Dienstleistungen vorgesehen. Insbesondere die Bedienung der Sammelroute bleibt unverändert. Die jährlichen Einsparungen belaufen sich auf 33'000 Franken. Damit kann die Abfallrechnung aber nicht saniert werden. Der Bilanzfehlbetrag im Abfallwesen von voraussichtlich 120'000 Franken per Ende 2004 muss auf Grund gesetzlicher Vorgaben zwingend abgebaut werden. Der Gemeinderat wird deshalb dem Souverän am 13.12.2004 beantragen, ab 1. Januar 2005 die heutige Grundgebühr von 100 Franken auf 140 Franken anzuheben. Mit dem ganzen Massnahmenpaket wird die Abfallrechnung im Jahre 2010 wieder ausgeglichen abschliessen.
 
Neue Regelung im Finanzwesen (19. Oktober 2004)
Der Gemeinderat Oberdiessbach regelt die Budget- und Visumverantwortlichkeiten für jedes einzelne Rechnungskonto. Er hat dazu ein Verzeichnis erarbeiten lassen, welches die verantwortlichen Stellen aus Behörden und Verwaltung bezeichnet. Damit wird dem Vieraugenprinzip konsequent nachgelebt. Das Verzeichnis tritt per sofort in Kraft.
 
Neue Mitarbeiterin im Sozialdienst (19. Oktober 2004)
Frau Rosmarie Lehmann arbeitet neu im Regionalen Sozialdienst Oberdiessbach. Sie vertritt zurzeit Martina Mani-Ramseier, die soeben Mutter wurde. Frau Lehmann wohnt in Oberdiessbach. Die beiden Frauen werden sich die Stelle im Sekretariat nach dem Mutterschaftsurlaub zusammen teilen.
 
Zivilschutz (19. Oktober 2004)
Der Gemeinderat hat als erstes Organ einem Beitritt in den Gemeindeverband Regionales Kompetenzzentrum (RKZ) Ostermundigen zugestimmt. Im RKZ werden die Zivilschutzangehörigen aus- und weitergebildet. Der Zivilschutz wird seit diesem Jahr von der Gemeinde Konolfingen wahrgenommen, deren regionale Zivilschutzorganisation basiert bereits auf dem RKZ Ostermundigen. Der Beitritt in den Gemeindeverband wird nun der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2004 unterbreitet.
 

 
Gemeinderat spricht sich gegen das Ausländerstimmrecht aus (3. September 2004)
Der Gemeinderat hat sich im Vernehmlassungsverfahren des Kantons gegen das kommunale Stimmrecht für Ausländer ausgesprochen. Damit werde vorab die Integration über eine ordentliche Einbürgerung umgangen. Zudem solle frei bleiben, welches Organ in der Gemeinde das Bürgerrecht zusichert. Falls die Gemeinden per Gesetz verpflichtet werden, ein reines Verwaltungsverfahren umzusetzen, wird das Gemeindebürgerrecht zum juristischen Spielball, bei dem kleinere und mittlere Gemeinden erheblich unter Druck geraten. Letztendlich würde das Verfahren dadurch administrativ aufwendiger und kaum transparenter.
 
Künftige Bezirkszugehörigkeit (3. September 2004)
Der Gemeinderat Oberdiessbach bekennt sich zur Achse Thun-Bern und bevorzugt in der laufenden Bezirksreform eine Zugehörigkeit zur Verwaltungsregion Bern-Mittelland. Alle Gemeinden des Amtes Konolfingen sollten nach Ansicht des Rates der selben Verwaltungsregion angehören.
 
Ersatz Kanalisationsanlagen (3. September 2004)
Der Gemeinderat hat für den Ersatz der Kanalisation Glasholzstrasse einen Kredit von 92'000 Franken freigegeben. Die Kanalisation Schulhausstrasse wird ebenfalls erneuert, hierfür hat der Rat 82'000.00 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden der Fa. Stämpfli AG, Langnau übertragen.
 
Erneuter Einbruch in die Gemeindeverwaltung (30. August 2004)
In der Nacht vom 27. auf den 28. August 2004 wurde erneut in die Gemeindeverwaltung Oberdiessbach eingebrochen. Die Täterschaft ist durch eine Kellertür in das Haus eingebrochen und hat anschliessend im Parterre sämtliche Schliesszylinder der einzelnen Büros aufgebrochen. In der Gemeindeschreiberei wurde der Tresor aufgeschweisst und das darin verschlossene Bargeld und eine grössere Anzahl Reka-Cheques gestohlen. Die Täterschaft entwendete über 6'000 Franken, der angerichtete Schaden dürfte in ähnlicher Höhe liegen. In die Gemeindeverwaltung wurde bereits eine Woche zuvor eingebrochen, ohne dass Wertgegenstände entwendet wurden. Möglicherweise handelt es sich um die selbe Täterschaft. Die entwendete Summe und der angerichtete Schaden sind versichert.
 
Jahresrechnung 2003 mit Ertragsüberschuss (4. Mai 2004)
Die Laufende Rechnung 2003 schliesst bei einem Umsatz von Fr. 14'272'705.77 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 582'252.83 ab, der dem Eigenkapital zugewiesen wird. Dieses beträgt nun rund 3,95 Mio. Franken. Gegenüber dem Voranschlag, welcher einen Aufwandüberschuss von Fr. 265'000.00 vorsah, ist dies wiederum eine markante Abweichung von 5,9 % bezogen auf den Gesamtertrag. Die Besserstellung der Rechnung gegenüber dem Budget hat sehr viele Gründe. Hauptverantwortlich sind jedoch vor allem die insgesamt höheren Steuererträge, der budgetierte, aber nicht eingetretene Aufwand im Zusammenhang mit der Sonderfallregelung im Finanzausgleich sowie die tieferen Abschreibungen aufgrund der geringeren Nettoinvestitionen. Zudem konnten in der Rechnung 2003 etliche Guthaben aus Vorjahren ertragswirksam fakturiert und verbucht werden. In der Investitionsrechnung sind die Nettoinvestitionen mit Fr. 581'201.95 insgesamt um 54,1 % tiefer ausgefallen als budgetiert. Per 31.12.2003 können, anders als in den Vorjahren, nun wieder sämtliche Guthaben nachgewiesen werden. Der Debitorenbestand vor 1.1.2002 beträgt per Bilanzstichtag Fr. 189'294.80, wovon bis heute noch Fr. 71'438.80 offen sind. Für die Bereinigung dieser Guthaben musste eine Unternehmung beigezogen werden. Die externen Arbeiten wurden im Januar 2004 abgeschlossen. Die Jahresrechnung 2003 wird am 7. Juni 2004 der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt. Zum Herunterladen: Vergleich Rechnung 2003 mit Vorjahresrechnung 2002 (PDF 18 kB)
 
Inspektion des Regierungsstatthalters (1. April 2004)
Ueli Zaugg, Statthalter im Amt Konolfingen, bescheinigt der Gemeindeverwaltung eine gute Führung und effiziente Strukturen. Am 3. März 2004 überprüfte er im Rahmen der ordentlichen Inspektion unseren Betrieb. Der Regierungsstatthalter und seine Stellvertreterin besuchten alle Abteilungen und kontrollierten die Einhaltung der zwingenden gesetzlichen Bestimmungen (z.B. in der Rechnungslegung, der Publikation von Reglementen oder die Organisation der Einwohnerkontrolle). Der Gemeinderat hat mit Zufriedenheit vom Bericht Kenntnis genommen. Im detaillierten Inspektionsbericht wird aufgezeigt, wo Handlungsbedarf besteht und welche Massnahmen zu treffen sind. So muss beispielsweise die Aktenablage im Archiv entrümpelt und neu organisiert werden.
 
Abwasserentsorgungsreglement (1. April 2004)
Der Gemeinderat hat am 31. März in 1. Lesung das neue Reglement über die Abwasserentsorgung verabschiedet. Das Reglement befindet sich vom 1. bis 30. April 2004 in einer kleinen Vernehmlassungsrunde bei den Parteien, dem Gewerbe- und dem Detaillistenverein und interessierten Wirtschaftspartnern. Es kann hier auch als pdf-File heruntergeladen werden (PDF 365 kB). Warum ein neues Reglement und was ändert? Das bisherige Reglement stammt aus dem Jahre 1976 und wurde in der Vergangenheit mehrfach überarbeitet. Nun genügt es den gesetzlichen Anforderungen nicht mehr. Der Gesetzgeber schreibt vor, nach welchen Bemessungsgrundlagen Gebühren erhoben werden. Die Gemeinde ist verpflichtet, diese Grundlagen anzupassen. Neu werden die Anschlussgebühren an die Kanalisation nach dem so genannten Belastungswert berechnet. Neu ist auch, dass der Gemeinderat die Gebührenhöhe abschliessend festlegt. Die Abwasserrechnung muss von Gesetzes wegen kostendeckend sein und darf nicht mit Geldern aus der ordentlichen Rechnung quer subventioniert werden. Wo kaum Spielraum besteht, ist es sinnvoll, die Kompetenz an die Exekutive zu delegieren. Das Reglement wird am 7. Juni 2004 der Gemeindeversammlung zum Beschluss vorgelegt.
 
Neue Lehrstelle auf der Verwaltung (1. April 2004)
Der Gemeinderat bewilligt eine zweite Verwaltungslehrstelle auf der Gemeindeverwaltung. Mit der KV-Reform sind die Anforderungen an Lehrbetrieb und Auszubildenden deutlich gestiegen. Neu wird der Lernende auch im Betrieb konsequent geprüft. Aus unserer Sicht rechtfertigt sich der Aufwand für zwei Lernende besser. Gleichzeitig stellen wir uns auch dem akuten Lehrstellenmangel und helfen mit guten Nachwuchs auszubilden. Lehrbeginn ist im August 2004 und steht interessierten Schulabgängern aus der Region offen.
 
Start der Ortsplanungsrevision (1. April 2004)
Die Ortsplanung der Gemeinde wird revidiert. Am 31. März hat der Gemeinderat die Ausschreibungsunterlagen genehmigt. Nun sind drei Ortsplaner eingeladen, eine Offerte einzureichen. Während der Revision wird der Zonenplan und das Baureglement überarbeitet. Geprüft werden neue Bauzonen und generelle Anpassungen im Reglement. Gleichzeitig will der Gemeinderat flankierend einen Verkehrsrichtplan und ein Erschliessungsprogramm erarbeiten. Die Raumplanung wird sich auch mit den Bedürfnissen von Vereinen auseinandersetzen. Die interessierte Bevölkerung soll Ihre Ideen und Anregungen von Beginn weg einbringen können. Am 7. Juni 2004 wird der Gemeindeversammlung für die Revisionsarbeiten ein entsprechendes Kreditbegehren vorgelegt werden. Weitere Infos folgen in der Botschaft zur Gemeindeversammlung.
 
Neues Stromprodukt „Modulo“ (1. April 2004)
Der Gemeinderat führt ab 1.4.2004 ein neues Stromprodukt ein: Mit 1 to 1 energy modulo profitieren die Industrie- und Gewerbekunden von günstigeren Tarifen. Die betroffenen Kunden werden von der Bauverwaltung direkt angeschrieben. Seitens der Stromlieferantin BKW ist vorgesehen, dass bis im Herbst 2004 auch für die Haushalte und das Kleingewerbe ein neues Produkt (Projektname: Powerbox) zur Verfügung steht. Der effektive Einführungstermin kann derzeit noch nicht festgelegt werden.
 
20 Jahre Partnerschaft (1. April 2004)
Am 19. Mai 2004 jährt sich die Partnerschaft mit der welschen Gemeinde Féchy zum 20 Mal. Seit 1984 bestehen freundschaftliche Beziehungen zur Gemeinde mit dem bekannten Wein. Eine Oberdiessbacher Delegation wird am 14./15. Mai 2004 am Konzert des Schulchors in Féchy dabei sein und die Verbundenheit gehörig feiern. Weitere Feierlichkeiten werden noch abgesprochen.
 
Dienstjubiläum (1. April 2004)
Ueli Dällenbach, Leiter des regionalen Sozialdienstes, arbeitet am 1. Mai 2004 seit 15 Jahren für die Gemeinde. Der Gemeinderat gratuliert zum Jubiläum und dankt für die Treue.
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