| Gesamtfläche* |
1'304 ha |
| davon Waldfläche* | 473 ha |
| Geographische Lage | im Kiesental, 605 m ü.M. Eingebettet zwischen drei Hügelzügen (Hauben, Churzenberg und Falkenfluh) |
| Steueranlage | 1.54 Einheiten |
| Liegenschaftssteuer | 1.1 ‰ (Promillen vom amtlichen Wert) |
| Wirtschaftsektore | Land-, Forstwirtschaft ca. 6,5% |
| Handel und Gewerbe ca. 33,0% | |
| Dienstleistungsbetriebe ca. 60,5% | |
| über 1'270 Arbeitsplätze (positiver Pendlersaldo) | |
| Weitere Informationen | www.statistik.admin.ch |
| EinwohnerInnen* | SchweizerInnen | AusländerInnen | Total |
| männlich | 1'441 | 112 | 1'553 |
| weiblich | 1'466 | 83 | 1'549 |
| Gesamttotal | 2'907 | 195 | 3'102 |
1331: Nach zehntägiger Belagerung und Fall der "Diessenburg" wurde Diessbach erneut durch Bern beeinflusst.
1406: Die Kyburger verarmten und Diessbach ging endgültig in den Besitz von Bern über. Meistens schickten sie "Bernburger", die über den "Hof" regierten und ihn zu verwalten hatten. So waren die Diessbacher unter anderem auch verpflichtet, für die Berner Kriegsdienst zu leisten.
1798: Bis zu diesem Datum, dem Untergang des alten Berns, blieb Diessbach eine Freiherrschaft.
2010: Ortsteil Aeschlen (bis 31.12.2009 eigenständige Gemeinde):
1303 Eschlon. Im Jahr 1764 204 Einwohner; 1850 455; 1900 348; 1950 321, 1970 244; 2000 317. Die Burg Diessenberg nördlich der Falkenfluh war Zentrum der späteren Herrschaft Diessbach, zu der Aeschlen gerichtlich gehörte (hochgerichtlich zum Landgericht Konolfingen). Grundbesitzer waren auch Klöster wie Interlaken und Fraubrunnen. Aeschlen war (und ist heute noch) Teil der Kirchgemeinde Oberdiessbach. Die Bauernschaft setzte 1592 die Teilung der gemeinsamen Allmend gegenüber den Nachbardörfern durch. Die Erschliessung der Gemeinde durch Postkurse nach Oberdiessbach ab 1884 und der moderne Privatverkehr eröffneten auswärtige Arbeitsmöglichkeiten.